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Wargaming: World of Warplanes im Test

Schwere Bomber werfen ihre tödliche Fracht auf den gegnerischen Flughafen, kleine wendige Jäger tanzen zwischen dem Sperrfeuer der Luftabwehrkanonen herum: Am Onlinehimmel ist die Hölle los! Seit Anfang Juli können Spieler die neue PC-Simulation „World of Warplanes“ im Rahmen der sogenannten offenen Betaphase nach Herzenslust ausprobieren. Am 13. November geht das Spiel dann offiziell in den Vollbetrieb. Hinter dem Game steht die weißrussische Spieleschmiede Wargaming, die mit dem Blockbuster „World of Tanks“ groß geworden ist. Demnächst also das Motto: Flugzeuge statt Panzer.

Gratis abheben

Wie schon „World of Tanks“ darf auch „World of Warplanes“ wieder kostenlos heruntergeladen und gespielt werden. Das Game setzt auf das Free2Play Modell: Zahlende Kunden können ihren Spielfortschritt durch Investitionen von Echtgeld beschleunigen. Ein Muss ist das aber nicht. Unfaire Vorteile kann sich niemand erkaufen.

Darum geht’s

World of Warplanes schickt zwei Teams a 15 Piloten in heiße Luftschlachten. Die Flugzeuge sind authentisch, die Szenarien nicht so ganz. Flugzeuge verschiedener Nationen (Japan, USA, Deutschland und UdSSR) kämpfen Seite an Seite im selben Team. Jeder Spieler parkt in seinem Hangar seine persönlichen Lieblingsflieger. Die müssen im Laufe des Spiels erst durch Einsatz erspielter Erfahrungspunkte und virtueller Währung erforscht und gekauft werden. Das Repertoire reicht von leichten Jägern bis schweren Bombern. Die Flugzeuge stammen aus einer Zeitspanne beginnend mit den 1930er Jahren bis zum Beginn der Jet-Ära. Alle Flugzeuge sind akribisch nachgebildet. Flugzeug-Freunde werden ihre Freude haben.

Das Flugverhalten trifft punktgenau den Sweetspot zwischen Arcadegame und Simulation. Über Blackouts oder Redouts brauchen sich Kampfpiloten hier keine Sorgen zu machen, auch den Flugzeugen können zu hohe G-Belastungen nichts anhaben. Sehr wohl simuliert wird der bei zu geringen Geschwindigkeiten drohende Strömungsabriss, aber auch solch eine Situation lässt sich recht problemlos bereinigen. Gut so: Dadurch können sich PC-Piloten voll auf das konzentrieren, worum es im Spiel eigentlich geht, die Luftkämpfe. Und bei denen gibt es viel zu beachten, will man nicht vorzeitig ausscheiden und den Rest der Partie nur  mehr als Zuseher verfolgen müssen.

Ein paar Grundregeln, die Anfänger länger überleben lassen: Achte darauf bei allem Jagdeifer nicht nur auf das Ziel vor, sondern auch auf Feinde hinter dir! Nimm umgekehrt am besten Gegner aufs Korn, die gerade hinter einem Kollegen her und womöglich abgelenkt sind. So machst du leichte Beute und hilfst ganz nebenbei dem Team. Vor allem aber: Lerne die Vor- und Nachteile deines Flugzeugtyps kennen! Wer mit einem leichten Jäger Bodenziele angreift, tut weder sich noch seinen Team etwas Gutes. Weitere Tipps können sich Einsteiger übrigens in Form von Schulungsvideos auf der Wargaming-Website holen. Dort werden auch die wichtigsten Flugzeuge samt individueller Stärken und Schwächen vorgestellt.

Fazit: Super!

Vertreter im einst so stolzen Flugsimulationsgenre kann man am PC heute an einer Hand abzählen, da ist World of Warplanes ein willkommener Neuzugang, der uns bei unseren Probeflügen rundum überzeugt hat. Die Steuerung ist leicht zu erlernen, das Überleben im Luftkampf umso fordernder. Die Grafik kann sich sehen lassen, vor allem die Flugzeuge wurden mit viel Liebe zum Detail nachgebildet. Und zu guter Letzt wurde das bei vielen Gamern umstrittene „Free2Play“-Modell hier mehr als fair umgesetzt. Unser Fazit: Ein großartiges Game und ein guter Grund, sich auf den 13. November zu freuen. Da geht World of Warplanes in den Vollbetrieb.

Wer möchte, kann aber im Rahmen der sogenannten „Open-Beta“ schon vorab ins Spiel hineinschnuppern. Durchaus sinnvoll, um am 26. September schon als alter Profi an den Start zu gehen. Eines sollen Beta-Teilnehmer allerdings beachten:  Jeglicher bis dahin erspielte Fortschritt wird zum offiziellen Start zurück auf null gesetzt.

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Tech und Gaming Autor, für ein geiles Steak würde ich meine Xbox hergeben außerdem Tech-Gadget Fan. Wenn ich nicht gerade vor dem PC hocke, dann findet man mich im Skaterpark.

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