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Hearthstone: Heroes of Warcraft diabolisch gut

Heroes of Warcraft

Kennst Du Magic The Gathering? Blizzards neues Sammelkartenspiel folgt demselben Spielprinzip auf Basis des hauseigenen „Warcraft“-Universums. Zwei Duellanten spielen (virtuelle) Karten aus, um den Gegner niederzuzwingen. Das macht einen Heidenspaß – und ein wenig süchtig. Das „Free2Play“ Bezahlmodell ist hier fair implementiert. Auch wer kein Echtgeld investiert, kann gut mithalten in Heroes of Warcraft.

Heroes of Warcraft: Schnell erlernbar und trotz In-Game-Käufe gut spielbar

Mein Magier hat 12 Lebenspunkte, der gegnerische Druide nur mehr vier. So rosig wie auf den ersten Blick ist meine Lage aber nicht. Mein Widersacher hält noch drei Karten in der Hand und hat drei Kreaturen (Diener) auf dem Spielfeld. Meine Hand ist leer und ich bin darauf angewiesen am Beginn meines Zugs eine hilfreiche Karte vom Stapel zu erhalten. Ich ziehe „Irre Raketenschützin“. Glück gehabt! Diese Karte macht fünf Schadenspunkte – mehr als genug für meine Zwecke – und hat die Eigenschaft „Ansturm“. Normalerweise dürfen frisch auf dem Schlachtfeld platzierte Diener erst in der darauf folgenden Runde angreifen, Diener mit „Ansturm“ können aber sofort attackieren. Na dann: Attacke! Oops, zu früh gefreut. Eine der drei gegnerischen Diener hat die Eigenschaft „Spott“. Das heißt, dass ich diesen Diener zuerst angreifen muss und an den gegnerischen Druiden nicht herankomme. Damit ist das Spiel dann auch entschieden, denn bevor ich wieder zum Zug komme, passiert es: Mit der Karte „Wildes Brüllen“ verpasst der Druide jeder seiner Kreaturen zwei zusätzliche Angriffspunkte und startet einen Großangriff. Das war es dann für mich.

Magic The Gathering lässt grüßen

So oder so ähnlich läuft es häufig in Hearthstone: Heroes of Warcraft. Hersteller Blizzard (Diablo, World of Warcraft) hat sich beim Spielprinzip klar vom Klassiker Magic The Gathering inspirieren lassen – nur das Helden und Kreaturen dem hauseigenen „Warcraft“- Universum entlehnt sind. Wie beim Vorbild duellieren sich zwei Helden, indem sie Karten mit Monstern („Diener“) oder Zaubersprüchen ausspielen, die auf die Monster wirken. Ziel ist, die Lebenspunkte des Gegners von anfangs 30 auf null zu reduzieren. Das Ausspielen jeder Karte kostet Manapunkte. Wie viele, ist von Karte zu Karte unterschiedlich. Manche sind mit einer oder zwei Mana vergleichsweise „billig“, mächtigere Karten entsprechend teurer, können aber später im Spiel benutzt werden. Der verfügbare Mana-Pool füllt sich erst im Lauf des Spiels.

Darauf, welche Karten du in die Hand bekommst, haben Spieler nur begrenzt Einfluss. Zunächst erstellt sich jeder Duellant ein sogenanntes Deck aus 30 Karten. Aus diesem Deck zieht er während des Spiels zufällige Karten. Die Ausgewogenheit des Decks, schließlich soll es eine möglichst große Zahl von Strategien kontern können, ist eine Wissenschaft für sich. Um die müssen sich Anfänger zunächst aber keine Gedanken machen. Das Geniale an „Hearthstone“: Man ist im Handumdrehen drin im Spiel. Das spieleigene Tutorial erklärt die Grundlagen in wenigen Minuten, und mehr muss man auch nicht wissen, um Spaß zu haben. Beim Spielen lernt man dann wie von selbst die Feinheiten und Gemeinheiten, die sich durch die Kombination scheinbar banaler Karten ergeben.

Geübt wird gegen den Computer (zwei Spielstärken stehen zur Wahl), so richtig Spaß macht „Hearthstone“ aber erst gegen andere Spieler. Dabei kommen auch Einsteiger durchaus zu ihren Erfolgserlebnissen. Ist ein wenig wie beim Pokern: Mit einer glücklichen Hand kann ein Einsteiger auch einen Profi schlagen. Außerdem versucht das Spiel, möglichst Gegner mit gleichem Niveau zu paaren.

Faires Free2Play

Das Beste: Hearthstone ist ein Free2Play Game, eines der wenigen, die das Bezahlmodell fair implementieren. Auch wer keinen Cent Echtgeld investiert kann in vollem Umfang spielen. Gegen Echtgeld gibt es Pakete mit zusätzlichen Karten zu kaufen. Diese Pakete kann man aber auch in virtueller Ingame-Währung bezahlen. Die lässt sich, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt vergleichsweise easy durch Lösen der täglichen Aufgaben (Quests) verdienen.

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Tech und Gaming Autor, für ein geiles Steak würde ich meine Xbox hergeben außerdem Tech-Gadget Fan. Wenn ich nicht gerade vor dem PC hocke, dann findet man mich im Skaterpark.

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