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Zelda: A Link Between Worlds: Mehr als nur ein Remake

Über 20 Jahre nach dem Super Nintendo-Klassiker „The Legend of Zelda – A Link to the Past“ geht mit „The Legend of Zelda – A Link Between Worlds“ nun endlich ein direkter Nachfolger zu einem der bahnbrechendsten Spiele des Zelda-Imperiums an den Start. Wir verraten euch, worauf ihr euch im neuesten Teil freuen dürft.

Ein Klassiker im neuen Look: Innovative Neuerungen versprechen stundenlangen Spielspaß

Es werden vermutlich noch einige Monate ins Land ziehen, ehe der grüngekleidete Elfenjunge Link sein erstes eigenständiges HD-Abenteuer auf der Nintendo Wii U bestreiten darf. Damit die Wartezeit bis dahin nicht allzu lange ausfällt, können sich Liebhaber der Zelda-Reihe zwischenzeitlich mit einem brandneuen Abenteuer auf dem Nintendo 3DS/2DS die Zeit um die Ohren schlagen. „The Legend of Zelda – A Link Between Worlds“ orientiert sich sowohl spielerisch, als auch optisch betrachtet an dem legendären SNES-Klassiker „A Link to the Past“, ist allerdings definitiv mehr als nur ein reines Handheld-Remake. Selbstverständlich schlüpft der unerschrockene Link auch im neuesten Teil der Reihe wieder in sein klassisches grünes Gewand, darf erneut ein sagenumwobenes Schwert aus einem Felsen ziehen und somit ein weiteres mal das Königreich Hyrule vor dem sicher geglaubten Untergang bewahren, spielerisch ist der kleine Held hierbei jedoch so frei wie noch nie

Klassische Zelda-Spiele folgen in der Regel einem einfachen, aber beliebten Muster: Link macht sich auf die Suche nach verschiedensten Amuletten, durchforstet hierbei diverse unheimliche Tempel und ist bei der Bewältigung dieser Aufgaben in der Regel an einen fest vorgegebenen Spielplan gebunden. A Link Between Worlds bricht diese Grundlage nun völlig überraschend und ermöglicht dem Spieler somit, sich den nächsten Ort des Geschehens selbstständig auszuwählen – Eine derartig offene und frei erkundbare Spielewelt wie im neuesten Zelda-Abenteuer gab es bislang in keinem einzigen Teil der Reihe. Wie bereits im klassischen Link to the Past-Spiel aus dem Jahr 1991 kann man auch im neuesten Ableger zwischen zwei Parallelwelten hin- und herswitchen, welche eine spielentscheidende Grundlage für das Game darstellen, möglich wird dies in der 3D-Version mit Hilfe eines magischen Armbands. Das wohl genialste Feature von „A Link Between Worlds“ ist allerdings zweifelsohne der neue „Graffiti-Link“, in den sich der spitzohrige Held mittels eines speziellen Artefakts verwandeln kann: Platt wie eine Flunder kann er sich an nahezu sämtlichen flach strukturierten Wänden innerhalb des Games „anheften“ und somit schier unüberwindbare Abgründe unbeschadet passieren.

Von Anfang an gut gerüstet: A Link Between Worlds bietet umfangreiche Waffenauswahl

Mit „The Legend of Zelda – A Link Between Worlds“ dürfen sich Zelda-Fans auf ein überaus spannendes und abwechslungsreiches Abenteuer voller neuer und innovativer Elemente freuen. Innerhalb der beiden Parallelwelten Hyrule und Lorule warten zehn gigantische Dungeons voller fieser Kreaturen und kniffliger Rätsel auf ihre Entdeckung, darüber hinaus ist das Spiel zudem mit diversen optional besuchbaren Orten sowie lustigen Minispielen bestückt. Besonders cool: Verschiedenste Zelda-typische Ausrüstungsutensilien wie Feuerstab, Bomben, Pfeil & Bogen oder der geliebte Bumerang müssen nicht mehr mühselig zusammengesucht werden, sondern können (gegen einen gewissen Aufpreis) auch von Anfang an bei einem gut ausgerüsteten Händler gekauft oder gemietet werden – Mit den richtigen Gegenständen im Gepäck ist der junge Held somit optimal für einen Besuch in seinem favorisierten Labyrinth ausgestattet. Übrigens: Der eigentliche Oberschurke im neuesten Zelda-Spiel hört zwar auf den Namen Yuga, Fans der allerersten Stunde dürfen sich aber dennoch auf ein Wiedersehen mit dem Kult-Bösewicht Ganon freuen.

Fazit: „The Legend of Zelda – A Link Between Worlds“ ist ein gelungener Mix aus dem beliebten SNES-Hit „A Link to the Past“ und einer frischen neuen 3D-Welt. Der Schwierigkeitsgrad des Games könnte zwar an manchen Stellen ruhig etwas höher ausfallen, alles in allem sind wir vom neuen Teil aber hellauf begeistert.

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Zocker und Publizistik Student, außerdem gerne auf Gamingmessen unterwegs und Besitzer einer PS1 - PS4 sowie NES, SuperNES und GameGear.

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