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Watch Dogs: Neue Grafik-Mod und besseres Game-Feeling

Ende Mai 2014 (27.05) ist das groß von Ubisoft angekündigte Open-World Action-Adventure Watch Dogs endlich in den Handel gegangen. Insbesondere nach der Präsentation auf der E3 2012 wurden die Begierden der Gamer geweckt. Dass eine Vorabpräsentation und alle dazugehörigen Trailer ein Spiel von der schönsten Sonnenseite präsentieren sollen, müsste eigentlich klar sein. Dennoch hat sich hier inzwischen auch deutliche Kritik – oder besser noch Enttäuschung – in der einen oder anderen Review etabliert. Dazu haben wir uns Watch Dogs, das für verschiedene Plattformen mehr oder weniger gut optimiert wurde, etwas genauer für eine Review angesehen. Außerdem haben wir uns ebenfalls etwas umgesehen. Darüber hinaus haben wir auch ein paar Infos und Tipps zur Stelle, denn nicht jeder Spieler scheint alle Einstellungsmöglichkeiten zu kennen. Natürlich gehören dazu auch die aktuellen News zu den Grafik-Mods.

Ubisoft hat mit Watch Dogs nicht das Rad neu erfunden …

Wer schon Assassin’s Creed oder Far Cry 4 gespielt hat, wird ein gewisses Dejavu-Gefühl nicht verleugnen können – schon alleine die ctOS-Towers aus Watch Dogs unterstreichen dieses Gefühl. Dass ein Spieleentwickler aber erfolgreiche Konzepte aufgreift und neu aufbereitet, sollte eher nicht für eine Überraschung sorgen. Wobei sich aber durchaus festhalten lässt, dass die grundsätzliche Idee zur Story mächtig viel Potenzial bietet. Wer jedoch auch entsprechende Blockbuster im Kino gerne ansieht, wird bei Watch Dogs schnell zu dem Schluss kommen: Da ist aber viel mehr drin! Genau das dürfte wohl bei den meisten Kritiken derzeit das eigentliche Problem sein: Die Erwartungen an Watch Dogs sind extrem hoch gewesen und sind es immer noch. Ubisoft hat das aber auch entsprechend angestoßen mit seinen erstklassigen Trailern, denn nicht wenigen Gamern kam sofort in den Sinn, wenn das mit der optischen Qualität tatsächlich so sein wird, ist es nicht mehr weit entfernt vom Kinofilm-Feeling.

… aber dennoch ein völlig neues Game-Feeling geschaffen

Damit wären wir auch schon beim Thema, das durchaus interessant ist und endlose Erweiterungsmöglichkeiten zu bieten scheint. In einem Chicago in nicht allzu ferner Zukunft. Die Stadt ist inzwischen komplett vernetzt und die ganzen Daten, die sich durch Bewegungsmuster und Daten der Bewohner ergeben, lassen das Betriebssystem der Stadt, ctOS (central Operating System) entsprechend reagieren. Also genau die Welt, in der sich auch Hacker (in Watch Dogs „Fixer“) wohlfühlen. Einer von ihnen ist Aiden Pearce, der zusammen mit seinem gleichgesinnten Freund Damien Brenks zwar immer seine Dienste gegen Geld anbietet, aber dennoch eine ehrbare Grundeinstellung besitzt. Zusammen wollen sie ein Hotel digital ausrauben. Jedoch kommt es zu Komplikationen.

Hintergrund und Story von Watch Dogs

Damien kann fliehen, während Aiden nach dem Auffliegen des Plans in einen Autounfall verwickelt wird, bei dem auch seine Nichte Lena ums Leben kommt. Weil er schon während des Datenklaus aus dem Hotel gemerkt hat, das hier etwas nicht stimmt, will er der Sache auf den Grund gehen und sinnt nach Rache. Dabei ist es die oberste Priorität, vornehmlich an wichtige Informationen zu gelangen, um seinem Racheziel ebenfalls näher zu kommen. Mit seinem Smartphone kann er sich dabei in das gesamte digitale Netz der Stadt einhacken. Ampeln, Überwachungskameras, selbst die Smartphones Dritter kann er hacken. Genau hier setzt auch das Spiel an. Seien es nun SMS-Nachrichten oder Anrufe Dritter, die er mitverfolgt, oder Infos, die er erhält, weil er sich in eine Überwachungskamera einhacked – überall sind wichtige Infos verborgen und müssen herausgefiltert werden.

Du kannst – muss aber nicht

Grandios: Dabei kann sich Aiden stets verschiedene Optionen offenhalten: Schleicht er sich in ein Gebäude, macht er einen auf Rambo und schießt alle über den Haufen oder hacked er sich geschickt über Kameras ein – alle Wege führen ans Ziel oder zum Aus, den wie ein normaler Mensch steckt Aiden nicht allzu viel ein. Schon die verschiedenen Handlungsmöglichkeiten, die Du durchführst (oder auch nicht durchführst), führen allesamt zu einer unterschiedlichen Vorgehensweise. Damit steckt tatsächlich mächtig Potenzial in Watch Dogs. Kein Wunder also, dass schon vor dem Erst-Release Gerüchte laut wurden, dass Ubisoft an unterschiedliche Fortsetzungen denkt.

Prall gefüllt mit Haupadventures, Side- und Minigames

Aber hier liegt wohl auch die enorme Gefahr verborgen. Es wird eine Story thematisiert, die in unserer realen Welt ebenso aktuell ist, wie sie es permanent in den verschiedensten Movies aufgegriffen wird. Wir sind also mit den endlosen und faszinierenden Möglichkeiten bestens vertraut, die hinter diesem Thema stecken. Genau deshalb dürfte es wohl sein, dass einige Gamer enttäuscht von Watch Dogs sind: Die Geschichte ist einigen zu flach und holt nicht weit genug aus. Betrachtet man aber die verschiedenen Interaktionsmöglichkeiten (quasi von einer zur nächsten Kamera hangeln, wenn Blickkontakt besteht, dritte Personen abhören und so weit beeinflussen, dass sie aktiv in das Spiel einbezogen werden) genauer, ist Watch Dogs anderen Spiele-Schmieden einen weiten Schritt voraus. Schon unmittelbar nach dem Start ist Watch Dogs durch dieses Prinzip beinahe unübersichtlich voll mit Minigames, Hauptmissionen usw. Dazu gehören Überwachungen und Beschattungen, Verfolgungsjagden, das Eindringen in Gebäude auf unterschiedlichen Methoden, Decodierungsaufträge und viele andere Ideen.

Watch Dogs auf verschiedenen Plattformen

Sicherlich wiederholen sich eine Vielzahl von bestimmten Game-Modis dabei. Das liegt aber auch in der Natur der Sache, dass ein Hacker nun einmal so an seine Infos gelangt. Die aus den Trailern bekannte atemberaubende Grafik beeindruckt auch auf den verschiedenen Plattformen. Allerdings gibt es doch deutliche Unterschiede in der Qualität zwischen den Plattformen. Einige Spieler sind der Meinung, dass die PC-Version gar extra schlechter gehalten wurde, als sie es tatsächlich wäre, weil ansonsten die Konsolen-Ableger schlecht aussehen würden. Noch mehr Auftrieb erhielt das Gerücht, als die ersten Profis den Quellcode zerlegten und tatsächlich viele Fragmente und Script-Teile für eine bessere Qualität fanden – und aktivierten. Bekannt geworden als E30-2012-Grafik-Mod oder Worse-Mod, der mehr Nebel und andere Features für eine dichte optische Atmosphäre abliefert.

Ubisoft erklärt sich zur vermeintlich schlechten Qualität

Jedoch kam von Ubisoft auch schon die Antwort darauf: Man habe bewusst auf die teilweise bei Weitem bessere Grafik verzichtet, da das dass Spiel negativ beeinflussen könnte (wichtige Dinge und Infos sind nicht mehr zu sehen bis hin zu Ruckler und Aussetzern). Das Benutzen ist demnach laut Ubisoft auf eigene Gefahr – untersagt wurde es aber nicht. So ging Ubisoft sogar so weit, eine Art Review Alarm zu geben: Nicht jede Review sei wirklich ehrlich. Einige PC-Spieler beschweren sich jedoch immer wieder über die schlechte Spielbarkeit mit Maus und Tastatur.

Was aber viele nicht wissen: Unter Windows findest Du einen Ordner für Watch Dogs, in dem Du alle nötigen Einstellungen vornehmen kannst. Warum das nicht direkt ins Menü integriert wurde, darüber lässt sich nur spekulieren. Da kommt natürlich schnell die Vermutung auf, dass die Portierung von Konsole auf PC eher lieblos vorgenommen wurde. Dagegen steht jedoch, dass man – hat man den Einstellungsordner erst gefunden – durchaus alles so anpassen kann, dass man binnen 1 bis 2 Stunden gut im Game und auch die Bedienung nicht mehr ungewöhnlich ist. Nvidia hat außerdem eine Liste mit Tipps (Tweaking-Guide) zum Thema Grafik und Leistung veröffentlicht.

Weitere Entwicklung von Watch Dogs

Inzwischen wurden auch einige Bugs (Speicherstände beispielsweise) behoben, die Konnektierungs-Probleme mit dem Server sind Schnee von gestern, es stehen Patches, DLCs und zahlreiche Packs zur Auswahl, die jedoch abhängig von der Plattform variieren. Damit wird Watch Dogs nicht bei jedem Gamer punkten können, aber die Zahl der begeisterten Spieler ist nicht weniger groß. Zu einem nicht unerheblichen Teil dürfte es wohl tatsächlich dem Umstand geschuldet sein, dass die Erwartungen immer höher werden. Um beim Thema zu bleiben – Du musst ja nur einmal lesen, welche Wünsche zu Smartphone-Features vor dem Release eines neuen Modells im Internet zu finden sind. Das sollte in jeder Review berücksichtigt werden, denn auch eine Review ist stets subjektiv.

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Tech und Gaming Autor, für ein geiles Steak würde ich meine Xbox hergeben außerdem Tech-Gadget Fan. Wenn ich nicht gerade vor dem PC hocke, dann findet man mich im Skaterpark.

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