Xbox One Features: Menü, Spiele und Entertainment-System

Xbox One Features

Das Warten, die Spekulationen, die heftigen Debatten, wie leistungsfähig die Next-Gen-Konsolen wirklich sind, haben bald ein Ende. Am 22. November 2013 läutet Microsoft endlich die nächste Konsolengeneration ein. Die Xbox One kommt! Und genau eine Woche später steht dann auch Sonys PlayStation 4 in den Läden, ab heute sogar in den Staaten.

Xbox One Features – Erstes Hands-on

Schon bei der Premiere im Frühjahr hat Microsoft klargemacht, dass die Xbox One keine reine Konsole, sondern ein „All-in-One-Entertainment-System“ für das Wohnzimmer ist. Werfen wir also zunächst einen Blick auf diese Xbox One Features. Der Homescreen der neuen Xbox erinnert mit seinem Kachel-Design an Windows Phone bzw. Windows 8. Dorthin kommt man auch zurück, wenn man während eines laufenden Spiels (oder einer sonstigen Aktivität) den Guide-Button am Controller drückt. Dann kommen die Multitasking-Funktionen der Xbox One ins Spiel. Über den Menüpunkt „Eine App andocken“ lässt sich eine Reihe von Programmen als schmale Spalte seitlich einblenden. Windows-8-User kennen diese Funktionalität ja schon. So könnte man dann zum Beispiel, während links das TV-Programm läuft, rechts Details zu den Schauspielern googeln. TV? Ja, genau! Die Xbox One soll auch die Fernsehausgabe übernehmen. Ein eigener TV-Receiver ist aber nicht verbaut, stattdessen wird das Signal eines externen Geräts (Sat-Receiver, Kabelreceiver…) via HDMI durch die Konsole durchgeschliffen. Hat den Nachteil, dass der Receiver weiterhin mit einer eigenen Fernbedienung bedient werden muss, und dass zum Fernsehen fortan auch die Xbox One laufen muss. Der Vorteil? Man erhält auch während des TV-Konsums Nachrichten wie zum Beispiel Spieleeinladungen.

Gute Idee, aber noch nicht ausgereift

Unser Eindruck: Die Idee der Multimediaschaltzentrale ist nicht verkehrt, aber die Umsetzung zum Start noch nicht ausgereift. Das beginnt damit, dass die Sprachsteuerung des Menüs via Kinect in Österreich erst nachgeliefert wird und am 22. November noch nicht funktioniert. Das nimmt der ganzen Geschichte schon viel an Faszination. Auch das seitliche Andocken von Apps scheint noch ausbaufähig. Mit der schmalen Spalte für angedockte Apps bewegt sich die Xbox One auf dem Stand von Windows 8. Mit Windows 8.1 ist es aber längst möglich, Apps flexibel mehr Platz zu geben, etwa eine 50:50-Aufteilung vorzunehmen. Das würde auch auf der Xbox One immens viel Sinn machen, etwa beim Websurfen. Man kann stark davon ausgehen, dass das im Laufe der Generation nachgeliefert wird. Was jetzt schon prima funktioniert, ist Skype, eines von mehreren Xbox One Features. Kinect passt den Bildausschnitt der jeweiligen Situation an. Bewegt man sich im Raum, folgt Kinect automatisch (softwareseitig, ein Motor ist diesmal in der Hardware nicht verbaut). Betritt jemand zusätzlich den Raum, zieht Kinect die Kamera automatisch in eine Totale. Nice!

Die Games im Check

Aber genug über die Multimediafunktionen, reden wir über die Spielekonsole und gehen auf ein paar Xbox One Features ein. Wir konnten mittlerweile auf diversen Spielemessen alle drei großen exklusiven Starttitel kurz anzocken: Forza Motorsport 5, Ryse: Son of Rome und Dead Rising 3. Letzteres bringt buchstäblich hunderte Zombies in einem Open World Szenario zeitgleich auf den Screen. Das ist wahrlich Next-Gen-würdig. Die Grafik kam uns dabei stets flüssig vor. Wobei sich die Spielemacher gerne mal mit einem Trick aus der Affäre zu ziehen scheinen: Mäht man mit einem Gefährt quer durch die Zombiemassen, ist schnell der komplette Bildschirm voll mit roter Farbe und die Konsole muss sich mit der Darstellung der vielen Zombies nicht weiter abmühen…

Spielerische Tiefe erhält das Game durch das Waffenbasteln. An Ecken und Enden findet man Gegenstände, die man zu teils recht schrägen Waffen kombinieren kann. Das funktioniert neuerdings auch mit Fahrzeugen. Nächstes Game: Forza Motorsport 5. Turn 10 bringt 200 akribisch nachgebildete Traumautos und 14 Strecken aus aller Welt auf die Xbox One. Das besondere Next-Gen-Feature ist hier weniger die solide Grafik (die immerhin in 1080p und flüssigen 60 Bildern pro Sekunde läuft) als die Cloud-Anbindung. Statt gegen „dumme“ Computergegner fährt man hier gegen eine intelligente KI, die auf den Fahrstilen echter Spieler basiert. „Drivatar“ nennt Microsoft diese Technologie. Dann ist da noch der Vorzeigetitel Ryse: Son of Rome. Als römischer Soldat sollen wir Barbaren & Co verkloppen. Optisch macht das Gemetzel von allen Launchtiteln am meisten her. Spielerisch wirkte es auf uns eindimensional. Mit einer Handvoll Tastenkombinationen wird zuerst auf den Gegner eingeprügelt (Y um die Deckung zu brechen, X zum Zuschlagen…), anschließend wird mit dem rechten Trigger der Finishing-Move aktiviert und dann gilt es, nochmal die angezeigten Tasten anzutippen (X wenn der Gegner blau leuchtet, Y wenn er gelb leuchtet…). Aber wie gesagt: Optisch ein Hit!

Xbox One Controller

Der neue Controller ist eine Weiterentwicklung des 360-Controllers und der galt bislang als die Referenz dieser Generation. Beim Xbox-One-Controller ist die übergroße Batteriefach-Ausbuchtung des Vorgängers entfallen, dadurch liegt „der Neue“ besser in der Hand. Einziger Pferdefuß, über den wir beim Testen gestolpert sind: Neuerdings sind Infrarot-LEDs verbaut, damit Kinect die Position des Controllers erkennt. Wer beim Spielen so sitzt das Kinect den Controller nicht „sehen“ kann, hat ein Problem. Also die Kamera am besten in einen guten Blickwinkel oberhalb des TV-Geräts positionieren.

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