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Wolfenstein: The New Order – Extreme Gewaltdarstellung und geschnittene Version für Europa

Mit „Wolfenstein 3D“ sorgte im Jahr 1992 ein brutaler Ego-Shooter für Aufsehen, bei dem sich der Spieler auf die Jagd nach ungeliebten Nazi-Schergen macht. 22 Jahre später gelangt nun die indirekte Fortsetzung „Wolfenstein: The New Order“ in den Handel, welche genau dort weiter macht, wo das Original aufgehört hat.

„Wolfenstein: The New Order“: Comeback des Nazi-Killers

B. J. Blazkowicz gehört vermutlich zu den bekanntesten Namen in der Videospielgeschichte – Zumindest wenn es um die Hinrichtung von verhassten Nazisoldaten geht. Bereits im 1992 veröffentlichten „Wolfenstein 3D“ ging der muskulöse Kraftprotz auf die Jagd nach uneinsichtigen Hitler-Sympathisanten, Ende Mai erhält er im neuesten Ableger „Wolfenstein: The New Order“ nun viele neue Opfer. Die Handlung des neuen Games zieht den Spieler diesmal in das Ende des Zweiten Weltkrieg, der von den verhassten Nazis auf eindrucksvolle Weise gewonnen wurde, im Zuge ihres Siegeszuges haben diese nun mit Hilfe von durchschlagskräftigen Waffen und imposanten Kampfrobotern den gesamten Planeten übernommen. Blazkowicz selbst erlebt die Übernahme der Zivilisation allerdings nur in einem Wachkoma, aus dem er erst erwacht, als im Grunde genommen schon alles zu spät ist – Da eine kampflose Kapitulation jedoch noch nie zu seinen Stärken gehört hat, ballert er sich bereits kurz darauf auf altbekannte Weise durch die Gegend.

Extreme Gewaltdarstellung: Geschnittene Version für Europa

In puncto Gameplay orientiert sich „Wolfenstein: The New Order“ stark am Original der Reihe. Dies beinhaltet jedoch auch, dass das zuständige Entwicklerstudio Bethesda Softworks bei der Umsetzung des Games gänzlich auf einen Multiplayer-Modus verzichtet hat. Im sehr linear ausfallenden Einzelmodus des Games, welches laut offiziellen Angaben rund 15 Stunden Spielspaß ermöglichen soll, wird verständlicherweise geballert was das Zeug hält, allerdings trifft man hier auch auf eine umfangreiche Bandbreite an humorvollen Elementen sowie taktischen Manövern. An der recht bildlich ausfallenden Darstellung von Gewalt hat man auch im neuen Ableger verständlicherweise nicht verzichtet – Das Abtrennen von Köpfen, sowie das Herausschneiden von Augen bei einer lebendigen Person setzt in puncto spielerischer Härte jedoch neue Maßstäbe, die sicherlich nicht jedem Geschmack entsprechen dürften. Ob die hier erwähnten Elemente in der finalen Version für Europa tatsächlich enthalten sein werden, ist ohnehin überaus fragwürdig: Wie bereits durch das Entwicklerstudio angekündigt wurde, wolle man das Game für den deutschen Markt von verschiedensten bedenklichen Szenen, Namen oder Symbolen bereinigen – Anstelle von „Nazis“ soll hierzulande etwa lediglich die moralisch einwandfreiere Bezeichnung „Das Regime“ zum Einsatz kommen.

Publisher Bethesda kündigt überzeugende Grafikauflösung an

Neben der angebotenen Action des Ego-Shooters weiß auch die Grafikauflösung in „Wolfenstein: The New Order“ auf ganzer Linie zu überzeugen: Als technische Grundlage kommt hier die aus „RAGE“ bekannte Grafik-Engine „id Tech 5“ zum Einsatz, neben beeindruckenden Kulissen garantiert diese auch eine umfangreiche Bandbreite an hervorragend wirkenden Polygon-Modellen. Wer nun an der Qualität der nicht sonderlichen frischen Engine zweifelt, darf aber beruhigt sein: Laut der Aussage von Angela Ramsey, ihres Zeichens PR Manager beim Publisher Bethesda, wird „The New Order“ sowohl auf der XBOX One, als auch auf der PlayStation 4 in hochauflösender Full-HD-Grafik mit 1080p daherkommen, die Bildwiederholrate wird zudem bei 60 Bildern pro Sekunde liegen. „Wolfenstein: The New Order“ gelangt am 23. Mai in den Handel, neben den beiden bereits erwähnten Konsolen erscheint das Game auch für die PS3, die XBOX 360 und den PC.

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