Twilight Princess HD-Remake unbeabsichtigt verraten?

Twilight Princess HD-Remake

Dass sich ein Besuch in Nintendos eShop auch dann lohnen kann, wenn man eigentlich überhaupt nichts kaufen möchte, beweist nun die aktuelle Berichterstattung der Twitter-Userin „Octogirl“: Beim munteren Stöbern zwischen zahlreichen spannenden Titeln fiel ihr nämlich ein schickes Artwork des legendären Wii-Klassikers „The Legend of Zelda: Twilight Princess“ ins Auge – und das, obwohl das Game eigentlich gar nicht offiziell über den Shop zu haben ist. Bereits kurze Zeit später war der besagte Eintrag, bei dem es sich offensichtlich um einen Fehler seitens Nintendo handelte, dann auch schon wieder verschwunden – Octogirl gelang es jedoch zuvor noch, einen schicken Screenshot zu erstellen und diesen im Anschluss daran via Twitter zu sharen. Klar, dass die Reaktionen zahlreicher weltweiter Zelda-Fans nicht lange auf sich warten ließen: Während die einen die Meinung vertreten, dass es sich bei dem kleinen Patzer eventuell um eine zu früh eingestellte Virtual Console-Version handeln könne, liebäugeln die anderen bereits mit einem Twilight Princess HD-Remake, welches Nintendo in den kommenden Wochen oder Monaten ankündigen könnte.

Welche Vermutung letztendlich stimmt, lässt sich zwar nicht mit absoluter Gewissheit bestätigen, da sich Nintendo selbst mal wieder wie gewohnt in Schweigen hüllt – ein zusätzliches Indiz bestärkt nun jedoch die Gruppierung der Remake-Befürworter. Im Rahmen eines groß angelegten Investorentreffens, bei dem u.a. die Zukunft des Unternehmens sowie bisherige Errungenschaften eine ausschlaggebende Rolle spielten, verwendete Nintendo ein altbekanntes Bild aus „The Legend of Zelda: Twilight Princess“, welches den grün gekleideten Elfenjungen Link in typischer Abwehrhaltung mitsamt Schwert und Schild zeigt. Allerdings wirkte dieses Bild im Vergleich zur Originalauflösung deutlich farbenfroher, kontrastreicher und schärfer – eben so, als hätte man es umfangreich in HD überarbeitet. Ob die Veröffentlichung dieses Screenshots nun ein erneutes Versehen, oder doch eher pure Absicht war, kann man derzeit natürlich nur vermuten, viele Experten rechnen jedoch in den kommenden Tagen mit klärenden Worten oder gar einer Ankündigung seitens Nintendo.

Bringt angekündigtes Zelda-Interview neue Erkenntnisse?

Während ein Twilight Princess HD-Remake aufgrund der neuesten Entwicklungen zumindest in greifbare Nähe gerückt zu sein scheint, wartet man auf einen konkreten Veröffentlichungstermin für das bereits seit unzähligen Monaten angekündigte Zelda-Spiel für die Wii U hingegen immer noch vergeblich. Obwohl der tapfere Link im kommenden Jahr seinen 30. Geburtstag feiern darf, ließ Nintendo bislang lediglich verlauten, dass das fertige Spiel „irgendwann 2016“ in den Handel gelangen soll – ob man angesichts der bis dahin doch eher eingestaubten Wii U aber immer noch an einer Umsetzung für die besagte Konsole festhalten wird, oder das Game vielleicht direkt für die kommende Nintendo NX an den Start bringen wird, weiß derzeit wohl nur Nintendo selbst. Immerhin: Bereits am 02. November könnte das Unternehmen ein wenig Licht ins Dunkel bringen. An jenem Datum erscheint die neueste Ausgabe der beliebten japanischen Videospielzeitschrift „Famitsu„, für die ein umfangreiches Interview mit dem „The Legend of Zelda“-Chef Eiji Aonuma sowie den beiden zuständigen Programmierern Shiro Mouri und Hirmasa Shikata angekündigt wurde – neben dem bereits erwähnten 30-jährigen Jubiläum soll darin auch das lang ersehnte Zelda-Game angesprochen werden.

The Legend of Zelda Twilight Princess

In einem vorherigen Interview mit dem Onlineportal IGN erklärte Aonuma via Nintendo Life bereits, dass man dem neuen Zelda-Spiel nicht nur eine große und nahtlos offene Welt, sondern darüber hinaus auch eine Vielzahl an eigenen und neuartigen Elementen mit auf den Weg geben wolle. Von einem bloßen Einbau von Ideen der weltweiten Zelda-Fans distanziere man sich hingegen ganz bewusst: Zwar denke man bei bestimmten Vorschlägen durchaus darüber nach, diese vollständig oder zumindest anteilhaft in das finale Spiel mit einfließen zu lassen, eine vollständige Umsetzung des Spieler-Feedbacks würde laut Aonuma jedoch den Zelda-typischen Überraschungsmoment des Spiels zerstören.

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