Tomb Raider Definitive Edition für PlayStation 4 und Xbox One

Square Enix beendet die nachweihnachtliche Spieleflaute, zumindest für Besitzer von PlayStation 4 und Xbox One. Seit 31. Jänner gibt’s mit der „Tomb Raider Definitive Edition“ das grafisch aufgepeppte Remake jenes Action-Adventures, das im letzten Jahr schon auf der „Last-Gen“ für Furore gesorgt hat.

Die Abenteuer der jungen Lara Croft

Heute wie damals beginnt das Spiel mit einer Tragödie auf hoher See. Das Expeditionsschiff, auf dem die junge Studentin Lara Croft angeheuert hat, fällt einem tropischen Sturm zum Opfer. Glück im Unglück: Das Team strandet auf einer abgelegenen Insel. Pech: Dort hausen Piraten, die den Schiffbrüchigen nachstellen. Doch die haben nicht mit Lara Croft gerechnet. Spielerisch hat sich gegenüber dem Original nichts geändert. Laras junges Ich schleicht durch nasse Höhlen und dichten Dschungel. In den unvermeidbaren Konfrontationen mit den Piraten setzt sie bevorzugt auf lautlose Überraschungsangriffe aus dem Hinterhalt, später kommt es aber durchaus zu ausufernden Feuergefechten.

In den ruhigeren Passagen darf Lara – schließlich heißt das Game ja „Tomb Raider“ – Katakomben erklettern und das ein oder andere Rätsel lösen. Also alles wie gehabt, nur sieht das Ganze jetzt deutlich besser aus als noch letztes Jahr auf Xbox 360 und PlayStation 3. Zum einen glänzt die „Definitive Edition“ mit höher aufgelösten Landschaftstexturen. Dann nutzen die Entwickler die zusätzliche Rechenpower von Xbox One und PS4 für bessere Effekte wie realistische Wellen oder Flammen. Außerdem hat Lara Croft jetzt nicht nur ein detaillierteres Gesicht, sondern auch die Harre schön: Die einzelnen Strähnen in ihrem charakteristischen Zopf verhalten sich physikalisch korrekter. Zu bewundern ist das zum Beispiel zu Spielbeginn, wenn das Mädel kopfüber an der Decke hängt.

Tomb Raider Definitive Edition: Die Problemstellen bleiben

Leider hat Square Enix das Remake nicht zum Anlass genommen, die nervigen „Quick Time Events“ zu entschärfen. An bestimmten Stellen läuft die Action automatisch ab, der Spieler muss in einem engen Zeitlimit die jeweils eingeblendete Taste drücken, was den Spielfluss letztendlich hemmt. Das ist dann aber auch schon die einzige Angriffsfläche, die das Spiel bietet. Tomb Raider galt schon letztes Jahr als gelungener Reboot der Serie. In der Next-Gen-Version hat das Game nochmal grafisch zugelegt, außerdem sind alle bisher erschienenen Download-Addons (Kostüme, Waffen, Mehrspielerkarten) integriert. Wer das Spiel bislang ausgelassen hat: Jetzt wäre dann wohl die ideale Gelegenheit, es nachzuholen.

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