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Tomb Raider 2013: Studentin Lara Croft auf Abwegen

Mit über 35 Millionen Titeln der Reihe ist es müßig einem Videospieler die Figur der Lara Croft aus den Tomb Raider Spielen zu erklären, zumal es auch Verfilmungen gab. Dennoch sei ein kurzer Rückblick erlaubt, da es mittlerweile schon 17 Jahre her ist, dass Lara Croft zum ersten Mal die Spiele Bildschirme erklommen hat. Damals steckten 3D Grafiken noch in den Kinderschuhen, doch die Tomb Raider Reihe wusste es clever zu nutzen. In der Folge erschienen viele weitere Teile der Serie, die sich mal mehr, mal weniger, aber eigentlich doch immer sehr dicht am Original hielten. Ein jeder Teil hatte seine treue Käuferschicht, aber irgendwann war die Spritzigkeit dann halt draußen. So sexy, beweglich, klug und überzeugend die Figur der Lara Croft auch war, oft genug hat sie auch im eigenen Saft gekocht.

War ursprünglich Indiana Jones persönlich eine Vorlage der Figur, scheint jetzt im neuen „Tomb Raider“ auch eine Prise Rambo hinzugekommen zu sein. So zumindest der Eindruck, wenn man die junge Archäologin Blut überströmt mit ihrem Bogen in der Hand sieht. Spielerisch scheint aber eher die erfolgreiche „Uncharted“ Reihe Pate gestanden zu haben. Aus einem Rätsel Abenteuer wird so ein Action-Adventure mit Hollywood Qualitäten. Die Zeiten haben sich geändert, die Prozessoren erst recht und so bietet „Tomb Raider 2013“ Feuergefechte, brenzlige Situationen und jede Menge Blut. Erstmalig wurde ein Spiel der Reihe mit FSK 18 eingestuft.

Die Vorgeschichte der berühmten Archäologin

Im neuen „Tomb Raider“ erfährt man die Vorgeschichte, also wie Lara Croft eigentlich von der jungen Studentin zur kraftvollen Heldin wird. Und dieser Weg ist mit viel Schmerzen verbunden. Gestrandet auf der berüchtigten Teufelsinsel bekommt es Lara mit einem Kult zu tun, der vor Mord und selbst Häutungen nicht zurückschreckt. Eine beängstigende Szenerie. Und für Lara Croft, die gleichsam einen Ausweg als auch ihre Mitstudenten sucht, beginnt die Flucht über die Insel.

Stück für Stück lernt Lara dabei neue Fähigkeiten, bezahlt mit Blut und Schmerzen. Und wer jetzt denkt, dass es mit dem ursprünglichen Geist der Serie nur wenig zu tun hat, der irrt nicht ganz. Noch immer gibt es die Elemente des Klettern, Springens und Rätsel-Lösens, allerdings nur dann und wann. Hauptsächlich geht es mit viel Action ums schnelle Handeln. Der Bogen ist dabei eines der wichtigsten Hilfsmittel und relativ früh im Spiel nutzbar.

Ein richtiges gutes Spiel

„Tomb Raider 2013“ ist ein richtig gutes Spiel geworden. Wem Blut und zu viel Action nicht den Nachmittag versauen können, der darf sich auf ein Game freuen, das seine Sache von Anfang bis Ende richtig macht. Von der Grafik über das Gameplay bis hin zur Story ist alles überdurchschnittlich gut gelungen. Im deutschen übrigens mit der Stimme von Schauspielerin Nora Tschirner. Der Flair der Reihe ist hier und da noch zu spüren, aber man hat ganz offen neue Wege beschritten und das ist auch gut so. So brutal das neue „Tomb Raider“ aber auch ist, macht es den Spielern die Sache hier und da auch einfach. Der Überlebensinstinkt weist mehr als einmal den Weg, notfalls gibt es nach einigen Fehlversuchen auch ein paar Tipps. Dadurch entsteht ein saftiger Spielfluss, der das Eintauchen in das Action-Abenteuer umso einfacher werden lässt. Eine weitere Verfilmung ist bereits geplant und dieser neue Anfang ein Highlight im Spiele Jahr 2013.

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