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The Mighty Quest for Epic Loot läuft zur Bestform auf

Gegner ausplündern und sich im Eigenen Verlies einigeln: In The Mighty Quest for Epic Loot  läuft Free2Play zur Bestform auf.

Wer erinnert sich noch an „Dungeon Keeper“? Ubisoft hat den Klassiker kurzerhand mit „Diablo“ kombiniert und dem Ganzen das Free2Play-Modell übergestülpt. Fertig ist ein Spielehit, von dem man sich einfach nicht losreißen kann. The Mighty Quest for Epic Loot fokussiert auf gleich zwei Aspekte: Angriff und Verteidigung. Im Verteidigungspart bastelt man sich ein feines Verlies. Das ist nur so gespickt mit fiesen Fallen und aggressiven Monstern, damit eindringende Helden es ja nicht bis zur Schatzkammer schaffen. Die richtige Kombination der verfügbaren Mittel ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Eine einladende Sackgasse soll den Eindringling auf die falsche Fährte locken. Mit etwas Glück läuft das Zeitlimit ab, bevor er die Schatzkammer überhaupt erreicht. Auf der echten Route zum Schatz platziert man übermanngroße Zyklopen. Die stürmen bei Gegnerkontakt nach vorne und drängen den Helden in eine Ecke, wo man vorsichtshalber Feuerfallen platziert.

Komm du nur in meine Gasse

Jetzt das Beste: Die anstürmenden Helden sind andere Spieler, die versuchen, den Dungeon zu knacken. Und man kann ihnen via Replay beim Scheitern zusehen und sich hämisch freuen. Und falls der Gegner es doch in die Schatzkammer schafft, sind die Replays erst recht Gold wert. Die so aufgezeigten Schwachstellen in der Verteidigung gilt es noch auszumerzen. Dringend. Gegner in der eigenen Schatzkammer sind ein handfestes Ärgernis, verliert man an jeden Eindringling doch ein Teil seines mühsam zusammengeklauten Goldes. Man kann den Spieß natürlich umdrehen und sich ebenfalls auf Raubzug in von anderen Spielern gebastelte Dungeons begeben.

Drei verschiedene Charaktere aus dem Fantasy-Klischeebuch stehen dabei zur Wahl: Der auf Nahkampf geeichte Ritter, der auf Fernkampf spezialisierte Bogenschütze und der Magier, der besonders effektiv Flächenschaden anrichtet, aber kaum Treffer verträgt. Dieser Part läuft ab wie ein klassisches Hack’n’Slay-Rollenspiel. Aus der Draufsicht von schräg oben steuert man seinen Helden via Maus vorbei an fiesen Fallen. Per Zifferntasten lassen sich bei Kämpfen mit den Verteidigern Angriffe aktivieren oder Heiltränke einnehmen.

Zwischendurch plündern

So ein Raubzug durch einen Dungeon dauert nur wenige Minuten. Damit ist „The Mighty Quest for Epic Loot“ das ideale Spiel für zwischendurch. Zumindest in der Theorie. In der Praxis könnte der „Einen Level mach ich noch“-Effekt zum Tragen kommen, so dass man mehrere Stunden vor dem Rechner verbringt. Die Motivation noch schnell ein wenig mehr Gold oder Erfahrung zu sammeln, ist verdammt hoch. Da nützt es auch nichts, dass man sich völlig bewusst ist, welche Fäden Ubisoft zieht, um den Gamer bei der Stange zu halten: Alles, aber wirklich alles im Spiel kann (beziehungsweise muss) hochgelevelt werden. Der Held, die Fallen, die Monster, die Schatzkammer, die Forschungseinrichtungen (für neue Fallen etc.).

Die dafür nötige Ingame-Werbung muss erst erspielt werden. Alternativ kann man auch einsetzen, was Ubisoft im Spiel „Bling“ nennt, Echtgeld also. Mit Betonung auf „kann“, ein „Muss“ ist das nicht. Zumindest zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich „The Mighty Quest for Epic Loot“ gut spielen, ohne Echtgeld zu investieren. Allerdings ist Ubisoft noch kräftig am Experimentieren, was das Bezahlmodell angeht. Gut möglich, dass sich das bis zum Start noch ändert. Für kurze Zeit war es möglich sich mit Echtgeld handfeste Vorteile im Spiel zu erkaufen. Auf Protest der Community hin wurde das aber abgestellt. Aktuell ist das Game in der geschlossenen Beta-Phase, Zugang haben nur ausgewählte Tester. Alle anderen Interessenten können sich auf der Homepage aber als Tester bewerben und hoffen, den Zugang für lau zu erhalten. Es ist aber auch möglich, sich gegen Bezahlung in die Beta einzukaufen.

The Mighty Quest for Epic Loot – Trailer:

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