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Samsung Gear VR – Mobiles Heimkino fürs Galaxy Note 4

Samsung Gear VR

Eine der spannendsten Neuheiten auf der IFA war die Gear VR. Es handelt sich dabei um eine Virtual Reality 3D-Brille, die als Bildschirm das ebenfalls auf der IFA vorgestellte Note 4 nutzt. Letzteres wird in die Brille eingeschoben und liefert zusätzlich zum Bild auch Ton. Wird der Kopf bewegt, so wird die Bewegung auch in der virtuellen Realität umgesetzt. Gamer dürften sofort an die 3D-Brille Oculus Rift oder an Sony’s Project Morpheus denken, welche sich schon seit einer Weile in Entwicklung befindet. Und in der Tat hat Samsung die Gear VR gemeinsam mit Oculus entwickelt. Auf dem ausgestellten Prototypen (Preis ab 199,00 US-Dollar, Erscheinungsdatum stehen noch nicht fest, soll aber 2014 erscheinen) gab es mehrere Apps zu sehen, u.a. einen virtuellen Kinosaal samt riesiger Leinwand und Trailer-Vorführung, ein 3D Konzert sowie ein Spiel, in dem man mit einem Raumschiff durch All fliegt. Kauft man das Samsung Galaxy Note 4 und die VR-Brille dazu, legt man knapp 900 Euro auf den Tisch was nicht gerade billig ausfällt.

Erster Eindruck

Was sofort positiv auffällt ist das im Gegensatz zu älteren 3D-Brillen recht geringe Gewicht der Gear VR. Dank der Nutzung eines Smartphones kommt die Brille komplett ohne Kabel aus und bietet viel Bewegungsfreiheit, liefert dafür aber auch nicht die Grafikleistung wie die Oculus Rift mit angeschlossenem PC. Brillenträger müssen diese abnehmen, doch über einen Drehregler auf der Oberseite der Brille lässt sich die Fehlsichtigkeit bis zu einem gewissen Grad ausgleichen. Der Bildeindruck war nach korrekter Einstellung gut, einzelne Pixel konnten aber trotz hoher Auflösung des Note 4 erkannt werden.  Angesteckt wird die VR-Brille mittels Micro-USB. Gear-VR verfügt ein 5,7 Zoll AMOLED-Display und bietet eine Auflösung von 2.560×1.440 Pixel.

Bewegungen des Kopfes wurden ohne merkbare Verzögerung umgesetzt, was wichtig für eine möglichst „realistische“ Darbietung ist. Der Gesamteindruck: Wow! Derart in eine virtuelle Welt einzutauchen, lässt sich nur schwer beschreiben, man muss es ausprobiert haben. In der Kino-Demo hatte man tatsächlich das Gefühl, in einem richtigen Kino zu sitzen. Beinahe möchte man den Kinosessel nebenan anfassen. An die Rift-Erfahrung kommt die Gear VR nicht heran. Da Erstere eine bessere Grafik bietet und Kopfbewegungen umfassender erkennt (nicht nur Drehungen, sondern auch Bewegungen im Raum), dennoch ist es faszinierend, was mit der Gear VR und einem Smartphone möglich ist. Einziger Wermutstropfen – und das aktuell wohl größte Problem aller VR Brillen: Menschen, denen z.B. beim Auto- oder Achterbahnfahren übel wird, kann gerade bei schnellen Bewegungen auch mit der 3D-brille schlecht werden.

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