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PS4 Virtual Reality
16. März 2016

PS4 Virtual Reality Release für Oktober bestätigt

Im Rahmen der GDC 2016 Veranstaltung wurde von Sony bekannt gegeben, dass der PS4 Virtual Reality Release im Oktober stattfinden wird. Ein konkreter Tag wurde nicht bekannt gegeben. Ein Schnäppchen wird das VR-Headset von Sony nicht. Satte 399 Euro (399 US-Doller) soll das Headset kosten.

Dennoch fällt die PS4 Virtual Reality Brille günstiger aus als die der Konkurrenz. Ein Oculus Rift Headset kostet ca. 750 Euro, wenn man sich für das HTC Vive entscheidet, dann sogar 900 Euro. Laut VR-Tester hat die Oculus Rift sowie HTC Vive die Nase vorn, was die VR-Bildqualität betrifft. Auch Sony Vice President Masayasu Ito hat sich diesbzgl. zu Wort gemeldet und sagt:

Wenn Sie über High-end-Qualität spricht, dann gebe ich zu, dass Oculus bessere VR bieten könnte

, heißt es in einem Interview mit Polygon.

Allerdings benötigt es einen sehr teuren und schnellen PC. Der größte Vorteil Sonys ist, dass unser Headset mit der PS4 funktioniert. Es ist mehr für den täglichen Gebrauch gedacht, daher muss es einfach zu nutzen und leistbar sein. Es ist nicht für Personen gedacht, die einen High-end-PC haben. Es ist für den Massenmarkt.

Eine weitere Neuigkeit, die vor allem Star Wars Fans aufhorchen lässt, wurde auf dem GDC 2016 verraten. Es wird exklusiv für Sony’s VR-System an einem neuen Star Wars Titel gearbeitet. Mit der Umsetzung wurden DICE und Lucasfilm beauftragt. DICE konnte schon in der Vergangenheit mit Star Wars: Battlefront Erfahrung sammeln und mit einer wunderbaren Grafik auftrumpfen.

PS4 Virtual Reality: Technische Details

Ausgestattet ist die VR-Brille mit einem 5,7 Zoll OLED-Display, bei einer Auflösung von 1.920×1.080 Bildpunkten (960×1.080 pro Auge) und einer Frequenz von 120Hz. Die Konkurrenz bietet hier 2.160×1.200 Bildpunkte, liegt bei der Bildwiederholfrequenz aber hinter Sony mit 90 Hz. Das OLED-Panel soll laut Sony eine komplette RGB-Subpixel-Auflösung bieten. Die Latenzzeit zwischen Bewegungen des Gamers und der Darstellung am OLED-Display liegt bei weniger als 18ms. Der Blickwinkel beträgt bei dem Gerät 100 Grad.

Auch mit Freunden soll man im selben Raum Multiplayerspiele spielen können. Es werden beide VR-Brillen an die PS4 angeschlossen und die Konsole berechnet die Bilder für beide Geräte. Voraussetzung ist PlayStation Move, für das Headtracking ist die Kamera verantwortlich, PlayStation Move Sticks oder DualShock 4 Controller für die Steuerung. Auch klassische Spiele ohne VR-Funktion können gespielt werden. Dabei wird, ähnlich wie eine Kinoleinwand, das Bild vor den Spieler projiziert.

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Über den Autor

Denis M.

Zocker und Publizistik Student, außerdem gerne auf Gamingmessen unterwegs und Besitzer einer PS1 - PS4 sowie NES, SuperNES und GameGear.

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