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PlayStation 4: Sony trumpft auf der E3 2013 auf

Keine Gebrauchtspielsperre, Kein Online-Zwang und um 100 Euro billiger als die Xbox One: Mit den jüngsten Ankündigungen zur PlayStation 4 düpiert Sony die Konkurrenz.

Die Spielemesse E3 („Electronic Entertainment Expo“) in Los Angeles stand ganz im Zeichen der neuen Konsolen von Sony und Microsoft. Während Microsofts Xbox One bereits am 21. Mai auf dem Xbox-Event präsentiert worden ist, wurde Sonys PlayStation 4 erstmals auf der E3 vor der Öffentlichkeit enthüllt.

PlayStation 4:  Sony trumpft auf

Eine Pressekonferenz ist in aller Regel eine trockene Angelegenheit, selbst in der lauten Videospielbranche. Auf der von Sony am Vorabend der E3 wurde es aber so emotional wie seit Jahren nicht. Die Fans im Publikum – einige hatten drei Nächte vor den Toren campiert, um einen der begehrten Sitzplätze zu erhaschen – brachen in lautstarken Jubel aus. Der Grund: PlayStation-USA-Boss Jack Tretton hatte Sonys Position zu DRM auf der PlayStation 4 bekannt gegeben. Sonys Ansagen: Keine Gebrauchtspielsperren, kein Online-Zwang.

[quote]PlayStation 4 Spiele werden nicht aufhören zu funktionieren, weil man sich nicht alle 24 Stunden am Server authentifiziert.[/quote]

so Tretton.

Auf wen er mit dieser Anspielung abzielte, sprach Tretton nicht explizit aus. Die Gamer verstanden ihn auch so. Microsofts Konsole muss sich alle 24 Stunden mit dem Server verbinden. Bleibt die Konsole länger offline, verweigern die Games ihre Funktion, so bis vor kurzem. Nun hat Microsoft eine 180-Grad-Kehrtwende gemacht und die neue Konsole muss sich daher nicht mehr alle 24 Stunden mit dem Server verbinden. Nach der Erstinbetriebnahme muss die Xbox One mit dem Server verbunden werden um die Erst-Konfigurationen vorzunehmen. Danach sollen laut Don Mattrick (Präsident von Microsofts Interactive Entertainment Business), Disc Spiele sowie Download-Spiele offline und online spielbar sein. PlayStation 4 Fans haben aber einen weiteren Grund zur Freude. Mit einem Startpreis von 399 Euro ist die PlayStation 4 um 100 Euro günstiger als die Xbox One, für die Microsoft 499 Euro haben möchte, allerdings liegt bei der Xbox One der Kinect-Sensor bei, während bei der PlayStation 4 die Kamera als optionales Extra erhältlich ist.

Das Design

Auf besagter Pressekonferenz ebenfalls erstmals präsentiert wurde das Design der PlayStation 4. Sie ist schwarz, vergleichsweise schlank und an den Seitenflächen abgeschrägt. Ein recht unspektakulärer Look für eine Konsole, die bei den Fans so viele Emotionen hervorruft. Im Gegensatz zur Xbox One kann die PS4 horizontal oder vertikal betrieben werden. Die wichtigste Frage bei einem bevorstehenden Konsolenlaunch: Was für Spiele kommen? Auch die Antwort darauf haben die Japaner jetzt gegeben. Über 30 PS4-exklusive Titel befinden sich bei Sony selbst in Entwicklung, 20 davon sollen im ersten Jahr nach dem Launch erscheinen. Direkt zum Start wird die Multiplayer-Rennsimulation „Driveclub“ verfügbar sein, der Sci-Fi-Shooter „Killzone Shadow Fall“ und das kindgerechte Actiongame „Knack“. Apropos „Driveclub“: Abonnenten des Onlinedienstes PlayStation Plus sollen eine spezielle Fassung der Rennsimulation kostenlos erhalten.

Für das erste Quartal 2014 ist unter anderem der zweite Teil des Superheldengames „inFamous“ mit dem Untertitel „Second Son“ in der Pipeline. Ebenfalls gezeigt wurde das neue Projekt der „God of War“-Macher. In dem Actiongame mit dem Namen „The Order 1886“ machen Mitglieder eines mysteriösen Geheimordens Jagd auf Dämonen im viktorianischen London.

Erster Eindruck der Games

Die gezeigten Spiele beeindruckten mit ihrer höheren Auflösung, durch die Bank soliden Frameraten und kaum verwaschenen Texturen; die nächste Generation der Videogames kann sich wirklich sehen lassen.

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