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Neues Firmware 2.0 Update bringt coole Features und jede Menge Ärger

Firmware 2.0

Mit der neuen Firmware 2.0 steht seit wenigen Tagen ein umfangreiches System-Update für die PlayStation 4 zum kostenlosen Download bereit. Neben einer heiß ersehnten Share Play-Funktion sowie verschiedensten dynamischen Themes beinhaltet das kostenlose Päckchen jedoch auch diverse ärgerliche Bild- und Tonfehler.

Firmware 2.0 bringt Share Play und dynamische Hintergründe auf die PlayStation 4

Endlich: Mit der neuen „PS4 Firmware 2.0“ hat der japanische Videospiel-Hersteller Sony nun endlich ein sehr umfangreiches System-Update für die PlayStation 4 veröffentlicht, welches sich wahlweise über die Webseite des Konzerns oder über die Konsole selbst herunterladen lässt. Zu den wohl wichtigsten Features des rund 218 MB großen Files gehört hierbei zweifelsohne die innovative „Share Play“-Funktion: Dank ihr lassen sich fortan auch eigene Freunde zu einem schnellen Spielchen einladen, die (ähnlich wie bei der bekannten PC-Anwendung TeamViewer) die Steuerung des jeweiligen Charakters übernehmen. Nützlich ist dies vor allem dann, wenn man an einer bestimmten Stelle im Game einfach nicht mehr weiterkommt und auf die Hilfe einer befreundeten Person angewiesen ist – das Spiel besitzen muss diese hierfür übrigens nicht. Mit Hilfe des ebenfalls neuen USB Music Players können verschiedenste favorisierte Lieblingssongs schnell und einfach via USB-Stick auf der PlayStation 4 wiedergeben werden, für umfangreiches Sharing-Vergnügen lassen sich fortan zudem auch selbst aufgenommene Videospiel-Sequenzen auf die Videoplattform Youtube hochladen. Last, but not least bietet die neu veröffentlichte Firmware 2.0 ihrem Verwender auch einiges fürs Auge: Neben mehreren dynamischen Hintergrundbildern, welche eine umfangreiche Verschönerung des Dashboards ermöglichen, stehen hier auch sieben neue Hintergrundfarben (u.a. in rot, gelb und pink) zur Auswahl bereit.

Negative Randerscheinungen: User klagen über Bild- und Tonausfälle nach Update

Wenngleich das Firmware 2.0-Update einige interessante Features zu bieten hat, machten zahlreiche Nutzer ihrem angestauten Frust bereits wenige Stunden nach der Installation Luft. Dies hat allerdings weniger mit den neuen Funktionseigenschaften zutun, sondern viel mehr mit einem ärgerlichen Bild- und Tonausfall zu tun, welcher die Firmware mit sich zieht: Zahlreiche User hatten bereits wenige Minuten nach dem Neustart der Konsole mit einer überraschend niedrigen 480p-Auflösung zu kämpfen, welche trotz eines angeschlossenen Full-HD-Fernsehers in Erscheinung trat, andere Nutzer konnten ihre Games fortan nur noch ohne Tonwiedergabe zocken. Im Hause Sony bemüht man sich derzeit um Schadensregulierung, reagierte in einer offiziellen Stellungnahme bereits auf die ärgerlichen Nebenerscheinungen der Firmware: So soll es sich bei dem Phänomen der niedrigeren Bildauflösung um einen fehlerhaften HDMI-Handshake handeln, welcher auf noch unerklärliche Weise zustande kommt – das Unternehmen empfiehlt betroffenen Personen ein mehrminütiges Ausschalten der PlayStation 4 samt dazugehöriger Kabeltrennung. Nutzern, die nach dem Update keine akustischen Geräusche auf ihrer Konsole wahrnehmen können, legt Sony hingegen ein Rücksetzen der Systemeinstellungen sowie einen Neuaufbau der internen Datenbank ans Herz. Hierfür muss der Verwender den Safe Mode der PS4 starten und im Anschluss daran die beiden Optionen „Restore Default Settings“ und „Rebuild Datatbase“ ausführen.

Da auch die beiden erwähnten Hilfestellungen bei einigen Usern nicht zum erhofften Ergebnis führen, dürfte Sony in den kommenden Tagen sicherlich einen zusätzlichen Patch zur endgültigen Beseitigung der ärgerlichen Fehler hinterherschieben – ein genauer Zeitpunkt hierfür ist derzeit aber noch nicht bekannt.

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