Need for Speed Edge: Beta beginnt noch im November

Need for Speed Edge

Mit „Need for Speed“ veröffentlichte Electronic Arts erst vor wenigen Tagen ein Reboot der beliebten Need for Speed-Reihe für PS4, XBox One und PC, welches mit einer offenen Spielewelt, fünf Spielmöglichkeiten sowie einer Menge Karosserien aufwartet – umso verwunderlicher also, dass der neueste Teil bereits in den Startlöchern steht. Bei „Need for Speed Edge“ handelt es sich allerdings nicht um ein klassisches Konsolenspiel, sondern vielmehr um Free2Play-Game (Nexon), welches ausschließlich für den PC veröffentlicht wird. Offiziell angekündigt wurde das neue Spiel erstmals Anfang dieses Monats durch Electronic Arts selbst, eine gute Woche später ließ man auf der koreanischen Spielemesse G-STAR dann auch einen durchaus sehenswerten Trailer aus die anwesende Fangemeinde los. Doch warum hat man sich nach „Need for Speed: World“ und „Need for Speed: No Limits“ überhaupt noch mal für ein F2P-Spiel entschieden, welches bei erfahrenen Gamern ja nicht unbedingt zu den bevorzugten Umsetzungen gehört? Der Hauptgrund hierfür dürfte vor allem der Tatsache geschuldet sein, dass Konsolen auf dem asiatischen Markt geringer vertreten sind und sich die dort ansässigen Zocker lieber für einen schicken PC entscheiden – infolgedessen versuchen Entwickler von erfolgreichen West-Franchises, ihren Videogames somit in Form eines MMO-Ablegers einen höheren Bekanntheitsgrad zu verschaffen.

Frostbite-3-Engine ermöglicht starke Grafik

Während sich MMO-Games im asiatischen Raum hoher Beliebtheit erfreuen, greifen europäische Zocker hingegen lieber zur klassischen Konsole – wohl einer der ausschlaggebendsten Gründe, weshalb „Need for Speed Edge“ hierzulande wohl gar nicht erst an den Start gehen wird. Offiziell bestätigt ist dies allerdings noch nicht, sodass man erst einmal das vom Hersteller angegebene Release-Datum für eine dreitägige Beta abwarten sollte, welches auf den 26. November fällt – eine Closed-Beta-Phase im koreanischen Raum wurde soeben beendet. Wer sich den ersten Trailer zu „Need for Speed Edge“ bereits angesehen hat, dürfte sicherlich bemerkt haben, dass es sich bei dem neuen Spiel nicht unbedingt um einen Schnellschuss, sondern um ein grafisch durchaus überzeugendes Game handelt, von dem man sich eigentlich sogar wünschen sollte, dass es den Sprung in die europäischen Gefilde schafft. Schließlich basiert der neueste Ableger auf der Frostbite-3-Engine, welche u.a. auch schon bei „Star Wars: Battlefront“ zum Einsatz kommt und eine hervorragende Grafik abliefert, wobei im NfS „Edge“ Trailer der Vermerk „Images not representative of actual gameplay.“ zu finden ist. Aus spielerischer Sicht soll „Need for Speed Edge“ unseren bisherigen Informationen zufolge mit zwei Battle-Modi namens Speed Battle und Item Battle daherkommen, welche zumindest für jede Menge Abwechslung und Unterhaltung sorgen dürften – erste Screenshots mit verstreuten Fragezeichen auf der Strecke deuten hierbei drauf hin, dass sich die Aufgabenstellung des Item-Modus am Konzept des Nintendo-Klassikers „Mario Kart“ orientieren könnte.

Bekannte Strecken in Need for Speed Edge

Im Bereich der zur Verfügung stehenden Strecken hat man sich bei „Need for Speed Edge“ ganz offensichtlich an „Need for Speed: Rivals“ orientiert: Auch im Free2Play-Game kommen einige bereits bekannte Bereiche, wie etwa Rodeo Valley, Alpino Pass und die Dry Hills zum Einsatz, die restlichen Kurse sollen zudem ebenfalls den nordamerikanischen Bereich abdecken. Damit man nicht immer mit den selben Fahrzeugen durch die Gegend brettern muss, spielen natürlich auch die Bereiche Tuning und Neukauf eine wichtige Rolle im kommenden Game: Wie genau man seine Fahrzeuge aufmotzen oder gegen teurere Exemplare auswechseln kann, ist derzeit zwar noch nicht bekannt, man darf aber davon ausgehen, dass sich Electronic Arts nicht das Anbieten von virtueller Spielwährung nehmen lässt, welche zuvor mit echtem Geld erworben werden muss. Noch nicht pünktlich zum Start, wohl aber einige Wochen oder Monate später sollen noch die beiden zusätzlichen Spielvarianten „Time Attack“ und „Hot Pursuit“ folgen, welche „Need for Speed Edge“ auch über eine längere Dauer hinweg so interessant wie nur möglich gestalten sollen.

Während der Time-Modus aller Voraussicht nach die Erzielung von persönlichen Rekorden in den Vordergrund rücken dürfte, darf man sich beim Pursuit-Modus sehr wahrscheinlich auf packende Verfolgungsjagden mit der Polizei freuen. Trotz der bereits erwähnten Grafik, die für ein Free2Play-Game durchaus in einer sehr hohen Liga spielt, muss man sich erfreulicherweise nicht erst einen neuen PC zulegen, um „Need for Speed Edge“ ohne lästige Ruckler oder Hänger zu zocken: Ersten Angaben zufolge soll bereits ein klassischer Core i3-2120 mit 3,3 GHz, 4 GB Arbeitsspeicher sowie einer Geforce GTX 550 Ti Grafikkarte vollkommen ausreichend sein. Wer sich selbst einen ersten Eindruck von dem Game machen möchte, kann sich etwas weiter oben den offiziellen Trailer anschauen und für eine baldige Veröffentlichung in Europa beten.

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