Mit Project Morpheus ins Spiel eintauchen

Die fortschreitende Entwicklung von Virtual-Reality Brillen gilt unter Technikenthusiasten als Meilenstein auf dem Weg zu einem authentischen Spielerlebnis. Sony geht mit einem Gerät, welches unter dem Codenamen Project Morpheus entwickelt wird ins Rennen. Erste Demos beeindruckten die Tester.

Technische Spezifikationen

Die Brille erreicht eine Full HD Auflösung von 1920 mal 1080 Pixeln. Sony verteilt die Bildpunkte gleichmäßig auf beide Seiten. Ein einzelnes Auge betrachtet folglich 960 mal 1080 Pixel. Die Entwickler von Project Morpheus zielen auf eine optimale Kompatibilität mit der Playstation 4 ab. Daher funktioniert die Brille in Kombination mit den Dual Shock- und Move-Controllern der Playstation 4. Darüber hinaus ist eine Kopplung mit der optionalen PS4 Kamera möglich, welche die Bewegungen des Spielers erfasst. Das Gerät erreicht voraussichtlich eine Framerate von 120 Hertz. Zusammen mit der hohen Auflösung verspricht die Bildwiederholfrequenz ein ansprechendes Spielerlebnis. Das Gerät wird mittels HDMI und USB angeschlossen. Theoretisch müsste demnach die Verwendung am Computer realisierbar sein.

Voraussichtliche Markteinführung

Erste vollwertige Spiele werden pünktlich zur Electronic Entertainment Expo, kurz E3 erwartet. Sony bestätigte bereits, dass Interessierte das Gerät auf der Messe antesten können. Eine umfangreiche Präsentation der Brille ist wahrscheinlich. Die Tatsache, dass auf Project Morpheus abgestimmte Games offenbar bald fertig sind, deutet auf ein weit fortgeschrittenes Entwicklungsstadium der Gamingbrille hin. Bei einigen Menschen verursacht die Benutzung einer Virtual-Reality Brille die sogenannte Motion Sickness, sie ruft Übelkeit hervor. Sony möchte verhindern, dass es bei der Verwendung des Geräts zu Beschwerden kommt.

Bei Project Morpheus handelt es sich um eine Neuheit auf dem Markt. Die Fachpresse nimmt wie üblich enormen Einfluss auf den Erfolg des Projekts. Daher hat die Ausmerzung dieses Problems oberste Priorität. Erst wenn das Auftreten von Übelkeit generell ausgeschlossen werden kann, dürfte der japanische Technikkonzern die Markteinführung wagen. Eventuelle gesundheitliche Beschwerden könnten auf potenzielle Kunden abschreckend wirken. Es ist davon auszugehen, dass Sony die Problematik rasch in den Griff bekommt, da der Konzern 2016 als Markteinführungstermin anstrebt. Dieser Termin wurde auf der GDC 2015 offiziell bestätigt. Über den Kaufpreis gibt es bisher keine verlässlichen Aussagen. Insiderkreise verlauten einen angepeilten Verkaufspreis von 249 bis 299 US-Dollar.

Die Gerüchte könnten sich bewahrheiten, da Sony Project Morpheus eng an die hauseigene Playstation 4 anbindet. Konsolen zielen auf ein breites Publikum ab, daher stehen moderate Preise im Vordergrund. Der Sonymitarbeiter Shuhei Yoshida teilte mit, der Konzern strebe einen günstigen Preis an, um eine hohe Verbreitung der Virtual-Reality zu erreichen. Je größer die Verbreitung des Geräts, desto höher ist der Anreiz für Spieleentwickler, für die Spielebrille optimierte Titel zu veröffentlichen. Sony möchte auch in Zukunft einen Großteil der Gewinne über die Verdienste durch Lizenzrechte generieren. Kunden können daher davon ausgehen, dass Project Morpheus zu einem attraktiven Preis auf den Markt kommt.

Das Spielerlebnis

Menschen die bereits die Möglichkeit hatten Project Morpheus zu testen, schwärmen von einem bahnbrechenden Spielgefühl. Der Controller wird interaktiv in das Game eingebunden. Er wird zum Teil des Spiels, die virtuelle Welt verschmilzt mit der Realen. Die Technik erlaubt ein tiefes Eintauchen ins Spielgeschehen, da die Konstruktion der Brille die Außenwelt abschirmt. Dadurch entsteht beim Spieler der Eindruck, die virtuelle Umgebung aus Sicht des Charakters zu steuern. Dank revolutionärer Technik fließen die Grenzen zwischen virtuellem Abenteuer und der Realität eindrucksvoll ineinander.

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