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Kinect Sports Rivals: Für Xbox One kurz angezockt

Dass Gamer imaginäre Fußbälle durchs Wohnzimmer kicken oder unsichtbare Tennisschläger schwingen, ist kein neues Phänomen: Die gestengesteuerte Minispielsammlung „Kinect Sports“ war mit 9 Millionen verkauften Exemplaren schon auf der Xbox 360 ein Erfolg. Am 11 April bringt Microsoft den Nachfolger „Kinect Sports Rivals“ für die Xbox One. Dank des verbesserten Kinect-Sensors der neuen Konsolengeneration soll die Gestensteuerung jetzt noch exakter klappen. Ist dem so? Wir haben es für euch herausgefunden.

Der Spieler als Avatar

Bevor es ins eigentliche Spiel geht, möchte Kinect ein digitales Abbild von dem User erstellen. Dazu wird in einem ca. einminütigen Prozess das Gesicht gescannt. Am Ende präsentiert mir Kinect einen Avatar, der dem Gamer wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Ein so perfektes Ergebnis ist zwar mehr die Ausnahme als die Regel, unterm Strich ist die Avatargenerierung aber schon ein Party-Gag für sich. Jetzt kann es ans eigentliche Spiel gehen. Sechs unterschiedliche Sportdisziplinen sind an Board: Bowling, Tennis, Fußball, Jetski-Rennen, Klettern und Zielschießen. Die stehen nicht von Beginn an zur Verfügung, sondern müssen erst nach und nach freigespielt werden – was aber recht schnell geht.

Eine der ersten Disziplinen ist das aus der kostenlosen Pre-Season Fassung bekannte Wake Racing. Mit ausgestreckten Armen auf einem virtuellen Lenker steuert man einen Jetski durch einen Hindernisparcour. Das funktioniert (was bei Kinect bislang ja keine Selbstverständlichkeit war) auch im Sitzen, und zwar erstaunlich exakt. Zweite Disziplin: Klettern. In der Luft greift man einen Griff nach dem nächsten und ziehst sich daran hoch. Auch hier der positive Eindruck: Die Griffpunkte lassen sich zielgerichtet anvisieren, Fußball fühlt sich (immer noch) ein wenig an wie auf Autopilot. Zielschießen muss man einfach nur mit dem Finger auf die Zielscheibe zeigen, aber dank sich bewegender Zielscheiben bleibt auch das eine Herausforderung.

Verbessert, aber noch lange nicht perfekt

Unser Fazit zur Gestensteuerung: Merklich exakter als noch auf der Xbox 360, aber noch lange nicht perfekt. Bei etlichen Disziplinen wie dem Zielschießen ist die Verzögerung zwischen Geste und Umsetzung auf dem Bildschirm deutlich spürbar. Und für die Navigation durch die Menüs greift man im Zweifelsfall doch zum Controller, weil es damit handlicher geht als mit der fehleranfälligen Auswahlgeste (flache Hand über dem gewünschten Menüpunkt vor- und zurückbewegen, ohne dass sie dabei verrutscht).

Der typische Hardcoregamer und Kinect dürften weiterhin keine Freunde werden. Aber als Gestenspiel hinterlässt „Kinect Sports Rivals“ einen guten Eindruck. Die Steuerung ist exakt(er), die Disziplinen sind abwechslungsreich. Die Avatar-Generierung ist ein Party-Gag für sich. Und auch die Präsentation stimmt. Ein virtueller Trainer hat immer den passenden dummen Spruch auf den Lippen, ein Belohnungssystem motiviert durch Freischalten von Content. Dann gibt es noch einen Storymodus rund um rivalisierende Teams und regelmäßig wechselnde Challenges über die kostenlose Companion-App „Sports Rivals Hub“. Wer mit gestengesteuerten Games grundsätzlich etwas anfangen kann, wird mit Kinect Sports Rivals seinen Spaß haben.

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