Keine Black Ops 3 Kampagne für PS3 und Xbox 360

Mittlerweile hat sich wohl auch in Hollywood herumgesprochen, dass ein Auftritt in Spielen der Call of Duty Serie neben einem großzügigen Gehaltsscheck auch jede Menge Aufmerksamkeit in der Gamer Szene mit sich bringt. Nicht einmal Kevin Spacey war sich dafür zu schade und spielte bekanntlich in Call of Duty: Advanced Warfare den Bösewicht. Zwar konnte der Antagonist der Black Ops 3 Kampagne diesmal nicht mit einem vergleichbar populären Namen besetzt werden, Christopher Meloni machte bisher eher durch Nebenrollen auf sich aufmerksam und dürfte den meisten Gamern nur vom Sehen bekannt sein. Dafür konnte Activision diesmal eine ganze Reihe durchaus bekannter Film- und Seriendarsteller ins Boot holen. Neben Katee Sackhoff, die als „Starbuck“ in Battlerstar Galactica zum feuchten Traum von Millionen SciFi-Fans wurden, wartet der Zombiemodus unter anderem mit Heather Graham (Austin Powers), Ron Perlman (Alien 4, Hellboy) und Jeff Goldblum (Jurassic Park, Independence Day, Die Fliege) auf.

Black Ops 3 Kampagne erhält Rollenspiel-Elemente

Ungeachtet der großen Popularität der bisherigen Call of Duty Titel gab es doch auch immer wieder Kritik an den schlauchförmigen und mit allerlei Quicktime Events versehenen Solokampagnen, die dem Spieler kaum Freiheiten ließen. Hier verspricht Activision positive Änderungen, so soll sich das Spielprinzip der Black Ops 3 Kampagne mehr an Open-World-Titeln orientieren. Außerdem verdienen die Spieler sogenannte Cybercores, die dann in spezielle Fertigkeiten und Waffen investiert werden können. Das aus Rollenspielen bekannte „Leveln“ soll also zumindest teilweise auch Einzug in die Call of Duty: Black Ops 3 Kampagne halten.

Alle Missionen auf einen Schlag

Ebenfalls neu ist das Prinzip, nach dem die Black Ops 3 Kampagne aufgebaut ist. Anstatt die einzelnen Missionen linear durchzuspielen und mit dem Abschluss einer Mission die nächste freizuschalten, werden in der Call Of Duty: Black Ops 3 Kampagne sämtliche Missionen – also auch das Finale – von Anfang an spielbar sein. Activision hat sich bei diesem Prinzip nach eigener Aussage am „Netflix-Modell“ orientiert, bei dem alle Folgen einer Staffel ebenfalls zeitgleich veröffentlicht werden.

Ob das auch für eine Computerspielkampagne Sinn macht, deren Sinn ja gerade darin besteht, sich mühsam aber unterhaltsam bis zum Finale vorzukämpfen, wird sich dann wohl Anfang November herausstellen. Wer sich den Spaß gönnt, die Black Ops 3 Kampagne vom Anfang bis zum Ende durchzuspielen, wird dafür laut Activision immerhin satte 15 Stunden benötigen. In die Röhre schauen dagegen die Besitzer einer XBOX 360 oder Playstation 3. Denn die Kampagne wird nur für PC und die aktuelle Konsolengeneration veröffentlicht.

Bewegung tut gut

Die Story der Black Ops 3 Kampagne spielt in einer dystopischen Zukunft, in der die weltweiten Machtsysteme ins Wanken geraten und neue Konflikte ausbrechen. Da der militärtechnische Fortschritt die Luftabwehr absolut zuverlässig gemacht hat, müssen sich die Armeen wieder auf ihre Infanteriesoldaten verlassen und haben deren Fähigkeiten mit Bionik drastisch verbessert. Dadurch verfügen die Kämpfer der Zukunft über grenzenlos Ausdauer, Sprungkraft und allerlei andere athletische Vorteile. Die körperliche Bewegung ist in Black Ops 3 also ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Im neuen Freerun Modus können sich die Spieler zudem in körperlicher Ertüchtigung üben und Hindernisparcours überwinden. Für Motivation sorgen Leaderboards, in denen die jeweils besten Zeiten verewigt werden.

Schau mir in die Augen. Zombie!

Während die eigentliche Black Ops 3 Kampagne also weit in der Zukunft spielt, versetzt der Solomodus den Spieler zurück in die Vergangenheit, genauer in die 40er Jahre. Die Zeit von Al Capone, Casablanca, Prohibition und Männern mit Schlapphüten. Schon der Trailer zum Zombiemodus spielt mit diesen Film Noir Elementen. Ob sich dieses Feeling dann auch im Gameplay spürbar macht, bleibt abzuwarten.

Activision hört auf die Community

Wie immer wurde auch Black Ops 3 vor dem Release in einer Betaphase ausgiebig durch Gamer getestet und Activision scheint sich deren Feedback tatsächlich zu Herzen zu nehmen. Auf der nun bekannt gegebenen Änderungsliste finden sich neben einigen Bugfixes vor allem Änderungen des Balancings. So wurde der Black Hat deutlich geschwächt, da er von den Testern als zu stark empfunden wurde.

Neue Map und neuer Spezialist

Ebenfalls wurde bekannt gegeben, dass die Map „Raid“ aus Black Ops 2 auch im neuen Ableger der Reihe wieder dabei sein wird, wenn auch in einer leicht veränderten und aktualisierten Version. Das dürfte die Fans der Reihe freuen, denn Raid gehörte bereits im Vorgänger zu den populärsten Multiplayer-Maps. Als neuer Spezialist wurde Firebreak vorgestellt. Dessen Spezialfertigkeit Heat Wave kann Gegner in der Nähe bewegungsunfähig machen. Für taktisches Teamplay eignet sich diese Fähigkeit natürlich sehr gut, immerhin können die Mitspieler die gelähmten Feinde dann sehr leicht unter Beschuss nehmen.


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