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The Evil Within: Brutaler Schocker vom „Resident Evil“-Erfinder

Immer mehr junge Gaming-Liebhaber greifen bevorzugt zu gewaltverherrlichenden Shootern mit einer FSK ab 18, die eigentlich nicht in die Hände von Minderjährigen gehören. Beim neuen Horror-Schocker „The Evil Within“ sollten Eltern nun aber umso mehr darauf achten, dass das Spiel sicher unter Verschluss bleibt – mit zahlreichen Leichen und imposanten Schreck-Szenarien lässt dieses nämlich das Blut in den Adern gefrieren.

The Evil Within: Das Horror-Game für starke Nerven

Seit der überaus erfolgreichen „Resident Evil“-Reihe, die es mittlerweile auch auf satte fünf Umsetzungen auf der großen Leinwand bringt, war von dessen Erfinder Shinji Mikami nicht mehr allzu viel zu hören. Mit dem Horror-Schocker „The Evil Within“ meldet sich der japanische Spieleentwickler nun jedoch auf eindrucksvolle Weise zurück: Dem Spieler wird nicht mehr und nicht weniger als eines der gruseligsten und blutigsten Spiele der vergangenen Jahren geboten, welches sich seine FSK-Einstufung ab dem 18. Lebensjahr mehr als verdient hat. Dass diese Vorschusslorbeeren absolut gerechtfertigt sind, beweist das Game bereits innerhalb der ersten fünf Minuten: Als Detective Sebastian Castellano erkundet der Spieler eine übel zugerichtete Nervenheilanstalt, welche mit zerstückelten Leichen nahezu überhäuft scheint. Ein erster Blick auf das Band der Überwachungskamera offenbart das schier Unmögliche: Ein vermummter Typ erscheint urplötzlich wie durch Magie am Tatort und tötet eine Person nach der anderen. Noch während der Auswertung des Materials spürt man selbst einen kalten Schauer im Nacken und wird von eben jener fremden Person niedergeschlagen. Wieder bei Bewusstsein baumelt Detective Castellano kopfüber von der Decke und muss mit ansehen, wie der maskierte Fremde ein weiteres Opfer mit einem Fleischerbeil zerstückelt. Um nicht selbst als Torso auf dem Seziertisch des Wahnsinnigen zu enden, bedarf es nun einer raschen und möglichst effektiven Lösung.

Die hier geschilderte Eingangsszene ist nur eine von zahlreichen Handlungssträngen, welche dem Spieler mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die eine oder andere schlaflose Nacht bescheren dürfte. Dank einer permanenten Schock-Atmosphäre kann man sich bei diesem Game in keiner einzigen Sekunde sicher sein, nicht urplötzlich von hinten attackiert zu werden, der Spieler fühlt sich über das gesamte Spiel hinweg permanent bedroht oder beobachtet. Im späteren Verlauf bekommt es Castello noch mit zahlreichen weiteren unangenehmen Zeitgenossen in Form von untoten Zombies oder überdimensionalen Monstern zu tun, je nach aktuellem Fortschritt im Game darf man sich dann jedoch mit netten Ausrüstungsgegenständen wie einer Pistole, einer Armbrust oder einer Schrotflinte zur Wehr setzen. „The Evil Within“ ist allerdings bei Weitem kein klassischer Shooter, bei dem es lediglich darum geht, seine Gegenspieler möglichst effizient ausser Gefecht zu setzen: Immer und immer wieder muss man bei verzwickten Rätseln sein gesamtes Geschick einsetzen, darüber hinaus ist das Horror-Game auch mit einer Vielzahl an verwirrenden paranormalen Elementen übersät, welche dem Spieler noch die letzten verbliebenen Nerven rauben. Auf allzu viel Logik sollte man in „The Evil Within“ ohnehin nicht hoffen: Die hier gebotenen Ereignisse liefern unterm Strich betrachtet mehr Fragen als Antworten, genau das macht jedoch das gewisse Etwas des Grusel-Games aus.

Gruseliges Gameplay meets gruselige Grafik

Deutlich gruseliger als das Horror-Game selbst ist leider dessen schleppender Spielfluss, der vor allem auf dem PC negativ ins Auge fällt: In der Originalversion ruckelt das Game mit gerade einmal 30 Frames pro Sekunde ordentlich vor sich hin, erst zwei Wochen nach dem Release wurde ein Update auf 60 Frames pro Sekunde nachgeschoben. Ein wenig besser sieht das Ganze auf der PlayStation 4 aus, wo „The Evil Within“ dank eines Day-One-Patches deutlich flüssiger läuft – in puncto Grafik sollte man insbesondere aufgrund des matten Looks samt gräulichen Farben sowie den eher mittelmäßigen Texturen aber definitiv keinen Meilenstein der Videospielgeschichte erwarten. Wer das Spiel vorsichtshalber vorab anspielen möchte, kann sich ab sofort eine Demo via Steam herunterladen und die ersten drei Kapitel erkunden – bei einem späteren Erwerb des Games wird der aktuelle Spielstand der zuvor gezockten Demo berücksichtigt. „The Evil Within“ ist ab sofort für den PC sowie für die Spielekonsolen XBox One, XBox 360, PS4 und PS3 im Handel erhältlich.

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