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20. November 2014

Der Star Wars Commander Test

Die Anhänger von Strategiespielen sowie Star Wars Fans unter Euch können sich auf seit dem Sommer 2014 auf allen Mobile-Betriebssystemen auf den Free-2-Play-Titel Star Wars Commander freuen. Entsprechend schnell hat die App zahlreiche Anhänger gefunden. Nachfolgend eine Übersicht.

Star Wars Commander binnen kurzer zeit sehr erfolgreiche Game-App

Da alle Rechte am Merchandising-Imperium von Star Wars bei Disney liegen, zeigt sich der Entertainment-Riese auch für die App Star Wars Commander verantwortlich. Wer schon andere Strategiespiele auf sein Tablet oder Smartphone geladen hat, wird sich sicherlich an ein anderes Strategiespiel erinnert fühlen, nämlich Clash of Clans. Doch mit inzwischen mehr als 5 Millionen Downloads gehört Star Wars Commander inzwischen zu den hervorstechenden Game-Apps und ist auf jeden Fall einen genaueren Blick wert. Die Nähe zu Clash of Clans, ist dabei nicht zu verleugnen.

Die In-App-Kaufpreise sind wenig überzeugend

Doch mit dem zugstarken Namen Star Wars im Hintergrund vermarktet sich eine solche Game-App gleich ganz anders. Denn es handelt sich bei Star Wars Commander zwar um einen Free2Play-Titel, jedoch, wie zwischenzeitlich nahezu jedes andere Game inklusive In-App-Käufen. Und die können es ganz schön in sich haben, kann man doch ziemlich schnell an die 100 Euro ausgeben. Damit hebt sich Star Wars Commander auf jeden Fall schon einmal von der Vielzahl aller anderen Game-Apps ab – wenn auch nicht allzu rühmlich.

Kostenlos spielen geht natürlich – wenn Zeit keine Rolle spielt

Für die meisten von Euch dürfte es daher zunächst interessant sein, ob und wie intensiv sich das App-Game dann ohne In-App-Käufe spielen lässt. Um es vorwegzunehmen: Du kannst Star Wars Commander durchaus ohne die teuren Kristall-Käufe zocken. Mit der entsprechenden Wartezeit – irgendwo muss der Haken ja schließlich sein – kommst Du schon auf etliche Netto-Spielstunden mit. Zwischenzeitlich ist die App auch übergreifend auf allen wichtigen Smartphone- und Tablet-Betriebssystemen erhältlich, also Windows Mobile, iOS und Android.

Aufbauen, Ressourcen sammeln, angreifen

Das Spieleprinzip ist einfach gestrickt, aber dennoch schwer umzusetzen, da man natürlich strategisch mitdenken muss. Anfangs kannst Du einige Missionen spielen und Du genießt auch 3 Tage Sicherheit, denn in dieser Zeit kann Dich niemand angreifen. Vorausgesetzt, Du greifst niemanden an, denn dann fällt der Schutz weg. Jedoch solltest Du Dich tatsächlich nicht auf Angriffe konzentrieren, sondern vielmehr den Aufbau Deiner Basis im Auge behalten. Nur musst Du Dich nach den ersten Missionen für eine Seite der Macht entscheiden.

Die Macht ist mit Dir – nur, auf welcher Seite?

In Star Wars Commander bedeutet das selbstverständlich entweder das Imperium oder die Rebellen. Keine Geringeren als Darth Vader bzw. Prinzessin Leia buhlen dabei per Hologramm um Dich. Sobald Du Dich für eine Seite entschieden hast, kannst Du Deine Meinung nicht mehr ändern. Außer, Du brichst den Spielestand ab und beginnst wieder ganz von vorne. Du beginnst mit dem Aufbau Deiner Basis. Den Metalle und Kristalle generierenden Gebäuden solltest Du dabei eindeutig den Vorrang vor Deinem Hauptquartier geben.

Fokussiere am Anfang den Aufbau Deiner Star Wars Commander Basis

Allerdings werden die Baudroiden mit jedem Neuerwerb teurer. Alternativ dazu – das Pendant zu Echtgeld, nämlich Zeit, haben wir bereits erwähnt – muss Du Star Wars Commander entsprechend lange auf die Seite legen und warten. Du kannst aber auch einige Kristalle dazubekommen, wenn Du beispielsweise das App-Game mit Facebook verbindest. Auch lassen sich um Deine Basis herum immer Kristalle finden. Zwar nicht üppig, aber dennoch so, dass Du auch ohne In-App-Käufe weiterkommen kannst.

Hochleveln mit Strategie

Noch ein entscheidender Tipp: Beim hochleveln solltest Du ebenfalls die Ressourcen erzeugenden Gebäude fokussieren. Dein Hauptquartier solltest Du immer ein Level darunter halten. So bleiben die Gegner in der Relation immer leichter, aber auch die Belohnungen bei siegreicher Ausführung höher. Du siehst, es gibt auch hier einen Weg, das Spiel einigermaßen zu gestalten, ohne zu In-App-Käufen überzugehen. Neben dem Säubern Eurer Umgebung und der Verbindung zum eigenen Facebook-Account gibt es auch noch Kristalle in den Missionen. Aber Vorsicht! Die Kristalle sind wirklich nicht üppig und Du solltest Dir deren Verwendung gründlich überlegen.

Ressourcen eindeutig Medaillen vorzuziehen

Truppen könnt Ihr dann kaufen oder durch erfolgreiche Missionen erhalten. Auch Helden gibt es in Missionen. Diese können gut geschützte Basen angreifen und verfügen über mehr Lebensenergie. Daneben kannst Du Truppen auch selber ausbilden. Jede Truppe hat dabei ihre ganz individuellen Eigenschaften, was bestimmte Stärken bedeutet. Einige Truppenteile sammeln Ressourcen ein, andere sind gut gegen mauern oder Türme einzusetzen. Versucht Euch auf schwach befestigte Gegner mit möglichst vielen Ressourcen zu konzentrieren. Ihr könnt neben den Ressourcen auch Medaillen einsammeln. Hier solltet Ihr Euch aber ebenfalls in Zurückhaltung üben. Je mehr Medaillen Du hast, desto mehr steigt der Schwierigkeitsgrad.

Gerade als Freeplayer musst Du besonders strategisch denken

Willst Du nun aber ohne In-App-Käufe auskommen, wird das Spiel dann sehr schnell langweilig, weil es einfach zu lange dauert, bist Du kostenlos an neue Kristalle in benötigter Anzahl kommst. Auch bei der Verteidigung musst Du strategisch denken. Truppen setzt Du nach ihren Fähigkeiten ein. Mauern sind begrenzt, dennoch solltest Du gerade die wichtigen Gebäude damit mehrfach sichern. Dazu möglichst viele Geschütztürme. Der Protonen-Böller sollte dagegen ziemlich mittig platziert werden, damit Du damit eine effektive Rundum-Verteidigung erreichst.

Die KI hat so ihre Tücken – nett gesagt

Ein Wort noch zu den Truppen. Natürlich sind die mit KI ausgestattet. Die lässt aber durchaus zu wünschen übrig, wenn beispielsweise eine unwichtige Mauer beschossen wird, während die ganze Truppe durch den Feind aufgerieben wird und sich nicht im Geringsten daran stört. Das kann schon zu einem gewissen Frust führen. Außerdem zeigen sich auch an den Truppen die Auswüchse der In-App-Käufe. Alle im Kampf eingesetzten Truppen, auch wenn nicht zerstört, sind weg. Das ist eine entsprechende Ressourcenkontrolle, die Dich ohne In-App-Käufe entsprechend an der Leine hält.

Spieleindruck, Grafik und Cheats

Cheats und Hacks sind nicht bekannt. Ihr solltet Euch, wie auch bei anderen Game-Apps von vermeintlichen Cheats und Hacks auf Drittseiten fernhalten. Viren, teure Abos und andere Malware sind ansonsten garantiert – zumindest bei Android und dem Microsoft-OS für Smartphones. Was ein echtes Highlight ist, sind die Grafiken. Die machen auf einem Tablet richtig Spaß, sind aber auch auf Smartphones durchaus attraktiv. Mit der Zoom-Funktion kannst Du sehr detaillierte Einblicke auch in die Waffenproduktion nehmen, beispielsweise beim Zusammenbau der AT-AT’s.

Star Wars Commander lässt sich mit Abstrichen durchaus kostenlos spielen

Star Wars Commander ist durchaus eine Game-App, die als Free2Play-Titel punkten kann. Dass Wartezeiten da sein müssen, ist bei einem Spiel, das sich ansonsten durch In-App-Käufe finanziert, weder überraschend noch dramatisch. Dramatisch hingegen sind die gesalzenen Preise für Kristalle, die aufgerufen werden. Ob das in Relation zu einer einfachen Strategie-App befindlich ist, steht bei Star Wars Commander eher in den Sternen. Dennoch kannst Du auch ohne Echtgeld einigermaßen gut spielen.

Auch die Kritik an In-App-Kauf-Games ist nur relativ

Zwar wird auch die Kritik an In-App-Käufen in inzwischen nahezu allen Game-Apps immer lauter, dennoch kann nur gehofft werden, dass dieser Zug bald in eine andere Richtung fährt. Nur, dann etwas mehr Geld für eine Game-App wie Star Wars Commander einmalig auszugeben, wird wieder andere Kritiker auf den Plan rufen. Daher solltest Du es als Anhänger von Strategiegames und als Star-Wars-Fan weniger philosophisch angehen und Dich stattdessen einfach nur auf das Spielen von Star Wars Commander freuen – es geht durchaus ohne Echtgeld.

Die Anhänger von Strategiespielen sowie Star Wars Fans unter Euch können sich auf seit dem Sommer 2014 auf allen Mobile-Betriebssystemen auf den Free-2-Play-Titel Star Wars Commander freuen. Entsprechend schnell hat die App zahlreiche Anhänger gefunden. Nachfolgend eine Übersicht. Star Wars Commander binnen kurzer zeit sehr erfolgreiche Game-App Da alle Rechte am Merchandising-Imperium von Star Wars bei Disney liegen, zeigt sich der Entertainment-Riese auch für die App Star Wars Commander verantwortlich. Wer schon andere Strategiespiele auf sein Tablet oder Smartphone geladen hat, wird sich sicherlich an ein anderes Strategiespiel erinnert fühlen, nämlich Clash of Clans. Doch mit inzwischen mehr als 5…
Bis auf die In-App-Käufe und der doch etwas langen Wartezeit, wenn man auf Kristallkäufe verzichtet, überzeugt das Game total. Star Wars Commander ist ein tolles Strategiespiel, dass obendrein für iOS, Android und Windows-Mobile verfügbar ist.

Star Wars Commander Bewertung und Fazit

Grafik - 8.5
Free2Play - 6.7
Setting - 8.1
Endgeräte - 10

8.3

Bis auf die In-App-Käufe und der doch etwas langen Wartezeit, wenn man auf Kristallkäufe verzichtet, überzeugt das Game total. Star Wars Commander ist ein tolles Strategiespiel, dass obendrein für iOS, Android und Windows-Mobile verfügbar ist.

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Über den Autor

Denis M.

Zocker und Publizistik Student, außerdem gerne auf Gamingmessen unterwegs und Besitzer einer PS1 - PS4 sowie NES, SuperNES und GameGear.

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