Batman: Arkham Knight – Im Batmobil durch Gotham City

Zurück zu alter Stärke: Nach dem eher schwachen Vorgänger „Arkham Origins“ soll „Arkham Knight“ ein mehr als krönender Abschluss der Batman-Reihe werden. Da auch die Original-Entwickler von Rocksteady beim vierten Teil wieder mit an Bord sind, stehen die Zeichen für ein packendes Genre-Highlight mehr als nur gut.

Schadensbegrenzung: „Batman: Arkham Knight“ soll Fans der Reihe wieder begeistern

Sowohl „Arkham Asylum“ aus dem Jahr 2009, als auch der zwei Jahre später erschienene Nachfolger „Arkham City“ erfreuten sich bei Fans des schwarz maskierten Superhelden Batman überaus hoher Beliebtheit. Deutlich bescheidener fielen hingegen die Resonanzen für das im vergangenen Jahr veröffentlichte „Arkham Origins“ aus: Der erste Teil der Arkham-Reihe, der nicht vom Entwicklerstudio Rocksteady, sondern von Warner Bros. Games ins Leben gerufen wurde, hatte mit Ausnahme von etlichen überzogenen Prügelszenarien nicht allzu viel Neues zu bieten, Kritiker verglichen das Spiel sogar mit dem unterirdischen Superman-Titel für den N64. Im vierten und letzten Arkham-Teil sind die englischen Original-Entwickler nun wieder mit an Bord, allerdings soll „Arkham Knight“ zugleich auch das definitiv letzte Batman-Videospiel aus dem Hause Rocksteady werden.

Erster Promo-Trailer überzeugt mit imposanten Eindrücken und spektakulären Szenen

Für den krönenden Abschluss der Reihe fahren die Entwickler von Rocksteady nun offensichtlich noch einmal schwere Geschütze auf, um den Fans das epische Finale zu liefern, welches diese verdient haben: Stolze 135 Entwickler werkeln seit rund zweieinhalb Jahren an der Umsetzung von Batmans letztem Abenteuer – Eine vergleichsweise lange Dauer, die letztendlich auch erst zu der spontanen Veröffentlichung des Lückenfüllers „Arkahm Origins“ führte. Dass die Fertigstellung von „Arkham Knight“ deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt, als ursprünglich eingeplant, dürfte dabei in erster Linie an der Tatsache liegen, dass Rocksteady in puncto Grafik-Engine nicht auf die neue Unreal Engine 4, sondern auf deren Vorgänger setzt: Wie das Studio in einem offiziellen Statement mitteilte, wolle man der Engine lieber seine eigenen Erweiterungen hinzufügen und sich im Anschluss daran unmittelbar auf das Spieldesign konzentrieren, anstatt sich zuvor mühselig in eine neue Engine einarbeiten zu müssen. Dass sich die britischen Entwickler mit dieser Vorgehensweise durchaus auf dem richtigen Weg befinden, offenbart ein Blick in den brandneuen Promo-Trailer zu „Arkham Knight“, welcher mit einigen bombastischen Eindrücken aufwarten kann – Die hier gezeigten Szenen sind zwar allesamt vorgerendert, sollen laut Aussage von Warner jedoch nah an die finale Spielgrafik herankommen.

Keine Macht den Bösen: Im Batmobil auf Verbrecherjagd

Storytechnisch bekommt es Batman in „Arkham Knight“ gleich mit einer ganzen Kavallerie an Gegnern zu tun: Um dem schwarzen Rächer endgültig den Garaus zu machen, hat es sich Bösewicht Scarecrow nicht nehmen lassen, zahlreiche Oberschurken wie den Penguin, Two-Face oder Harley Quinn nach Arkham zu holen. Ein absolutes Highlight des Games, nach dem sich Batman-Fans vermutlich bereits seit dem ersten Teil der Reihe die Finger geleckt haben dürften, ist das fulminante Debüt das Batmobils, mit dessen Unterstützung der maskierte Superheld sämtliche Ecken von Gotham City ohne zwischenzeitliche Ladezeiten erkunden kann.

Während rasanten Verfolgungsjagden mit Gegnern kann das kraftvolle Gefährt durchschlagskräftige Raketen abfeuern oder an Tunnelwänden entlang sausen, ein eingebauter Schleudersitz sorgt zudem für ein gefahrloses Entkommen in brenzligen Situationen. Auf ausgiebige Erkundungsfahrten durch sonnenveröhnte Umgebungen sollten sich waschechte Batman-Fans allerdings lieber nicht zu sehr freuen: Um eine möglichst originalgetreue und somit düstere Atmosphäre einfangen zu können, haben sich die Entwickler dafür entschieden, Gotham City im neuesten Teil in einen dauerdüsteren und dauerverregneten Look zu tauchen.

Insofern es keinerlei größere Komplikationen bei der Entwicklung geben sollte, wird „Batman: Arkham Knight“ am 14. Oktober dieses Jahres für den PC sowie für die XBOX One und die PlayStation 4 erscheinen. Auf eine Umsetzung für die XBOX 360 und die PS3 hat man aufgrund der hochwertigeren Grafik gänzlich verzichtet.

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